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(29) DER NAME VON GAURANGA IST DER WICHTIGSTE ALLER HAUPT-NAMEN VON KRISCHNA
(I) Im Brihad-vishnu-sahasranama-stotra, Uttara-khanda, Padma Purana (72.335) steht:
rama rameti rameti, rame rame manorame;
sahasra-namabhis tulyam, rama-nama varanane.
Shiva spricht zu seiner Frau Durga: ”Oh Frau mit dem schönen Gesicht (Varanana), ich chante den heiligen Namen von Rama, Rama, Rama, und erfreue mich auf diese Weise immerzu an diesem wundersamen Klang. Der heilige Name von Ramacandra ist gleichwertig wie tausend heilige Namen von Vishnu (Vishnu-sahasra-nama-stotram).”
(II) Im Padma Purana wird erwähnt:
vishnor ekaika naampi, sarva vedadhikam matam
tadrk naam sahasrena, rama naam samasmritam
“Jeder Name von Vishnu ist grösser und kraftvoller als alle vedischen Schriften zusammen, und Ramas Name ist mächtiger als tausend Namen von Vishnu.”
(III) Im Brahmanda Purana heisst es:
sahasra-namnam punyanam, trir-avrittya tu yat phalam; ekavrittya tu krishnasya, naamikam tat prayacchati.
“Die frommen Ergebnisse, die man für das dreimalige Chanten der tausend heiligen Namen von Vishnu erlangt, und diejenigen für das dreimalige Chanten des heiligen Namens von Rama, können auch durch das einmalige Aussprechen des heiligen Namens von Krischna erlangt werden.”
(IV) Prabhasa Khanda vom Padma Purana erklärt:
namnam mukhyataram naam,
krishnakhyam me parantapa;
prayascittam aseshenam papanam mocakam param.
“Oh Arjuna, der heilige Name von Krischna ist der herausragendste (mukhyataram) aller Gottesnamen. Man kann für unzählige Sünden büssen, indem man den heiligen Namen von Krischna chantet, welcher der höchste Zerstörer aller Sünden ist.”
(V) Und schliesslich steht im Brahma-Rahasya:
krishna-caitanyeti naam, mukhyan mukhyatamam prabhoh;
helaya sakrid uccarya, sarva-nama-phalam labhet.
“Der heilige Name von Krischna Caitanya oder Gauranga ist der allerhöchste (mukhyan) aller wichtigen und erhabensten (mukhyatamam) heiligen Namen von Krischna. Durch das einmalige Chanten dieses Namens erlangt eine Person die spirituellen Resultate (punya) des Chantens aller anderen heiligen Namen von Gott.”
Also können wir aus diesen fünf überaus wichtigen Versen ohne weiteres zum folgenden Schluss kommen:
Zweitrangige Namen von Gott wie Brahma, Paramatma, Srishtikarta u.s.w. bringen uns nur zu den himmlischen Planeten oder gewähren uns bestenfalls Befreiung (Mukti). Aber die folgenden Hauptnamen von Gott können die Seele zu den Vaikuntha Planeten in der spirituellen Welt erheben:
Vishnus Name: Der Hauptname von Gott, mächtiger als alle Veden zusammen.
Ramas Name: Wichtiger (Mukhya) Hauptname Gottes, entspricht tausend Namen von Vishnu.
Krischnas Name: Wichtigster (Mukhyataram) Hauptname Gottes, entspricht drei Namen von Rama oder 3000 Namen von Vishnu.
Gaurangas Name: Allerwichtigster (Mukhyan) Name unter den wichtigsten (Mukhyatamam) Namen Krischnas, die Summe alle spirituellen Resultate vom Chanten der anderen Namen (Krischna, Rama und Vishnu) können erlangt werden.
Bitte beachte, dass für die befreiten Seelen überhaupt kein Unterschied besteht zwischen den heiligen Namen von Krischna und Gauranga (sie sind gleich mächtig und völlig gleich), aber für die bedingten Seelen ist der Name von Gauranga noch segensreicher als der Name von Krischna. Deshalb sind die obengenannten Unterschiede, wie sie in den Schriften beschrieben werden, nur in Bezug auf den spirituellen Nutzen, den die bedingten und nicht die befreiten Seelen erlangen, wenn sie diese Namen chanten. Da es keinen Unterschied zwischen Krischna und Gauranga gibt, erzielen die vergehensfreien, befreiten Seelen das gleiche Resultat mit dem Chanten der Nityananda- und Gauranga-Mantrarajas wie mit dem Chanten vom Hare Krischna Mahamantra, also können sie irgendeines davon chanten und den gleichen, ganzen Segen erhalten. Aber das gilt nicht für die bedingten Seelen, weil ihre Vergehen auf der bedingten Stufe das volle Licht und die ganze Kraft des Hare Krischna Mahamantras daran hindern, zu ihnen durchzudringen. Aber gemäss dem Navadvipa Dhama Mahatmya (aparadha sattva jiva labhe prema dhana and aparadha badha tara kichu nahi kare) ist die ganze Macht und Kraft der Nityananda- und Gauranga-Mantrarajas auch für die bedingten und vergehensvollen Chanter uneingeschränkt zugänglich.
Mukhya ist die erste Stufe, Mukhyataram die zweite und Mukhyatamam ist die dritte Stufe der Gewichtung. Somit ist gemäss den obengenannten Versen aus den Schriften Ramas Name Mukhya, Krischnas Name Mukhyataram und Gaurangas Name Mukhyan Mukhyatamam.
Im Visnu-yamala heisst es:
krishna-Chaitanya-namna ye, kirtayanti sakrin narah;
nanaparadha-muktas te, punanti sakalam jagat.
“Diejenigen, die den Namen von Krischna Caitanya oder Gauranga auch nur einmal chanten, werden von allen Vergehen befreit und reinigen die Welten allein durch ihre Gegenwart.”
Srila Jagadananda Pandita sagt im Prema-vivarta Kapitel 4:
gaura ye visala naam sei naam gau;
anya saba naam-mahatmya sei name pau.
“Die mächtigsten Namen Gottes sind die Namen der mächtigsten Inkarnation Gottes, welche als Gauranga bekannt ist. Die Herrlichkeit und Macht aller anderen Namen vom Vishnu Tattva, von Gott und den Halbgöttern sind vollständig in den Namen von Gauranga Mahaprabhu enthalten und deshalb sollten diese immerzu gechantet werden.”
gaura bina guru nahi ei bhava samsare; sakala gauranga bhakti shikhau sabare.
“Es gibt in der Welt keinen grösseren Lehrer als den Namen von Gauranga und den Herrn Selbst. Also lehre jeden, den du antriffst, den Vorgang von Gauranga Bhakti durch das Chanten der Nityananda- und Gauranga-Mantrarajas und des Hare Krischna Mahamantras.”
Wer in dieser Welt wird also, angesichts dieser anerkannten Aussagen der Schriften über die höchste Herrlichkeit des Namens von Gauranga, nicht die Nityananda- und Gauranga-Mantrarajas zusammen mit dem Hare Krischna Mahamantra chanten? Und wer kann den Mut aufbringen, die zitierten vedischen Aussagen herauszufordern, und andere davon abzuhalten, die höchst barmherzigen Namen von Nityananda und Gauranga mit dem Mahamantra zu chanten?
Mittwoch, 4. November 2009
2. Die höchste Herrlichkeit der Namen Nityananda und Gauranga (28)
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(28) MAN KANN GLEICHZEITIG GAURANGA DURCH DAS CHANTEN DES GAURA-GOPALA MANTRAS UND RADHA-KRISCHNA MIT DEM HARE KRISCHNA MAHAMANTRA VEREHREN
Nach einem der bedeutendsten vedischen Bücher, Jaiva Dharma von Srila Bhaktivinoda Thakura, gibt es drei Arten von Gottgeweihten, welche Einlass in den heiligsten Ort Goloka Vrindavana haben (Jaiva Dharma, Kap. 17):
Vrajanatha: Was ist die letztendliche Bestimmung einer Seele, welche sich Gauranga hingegeben hat?
Babaji: Krischna und Gauranga sind nicht verschieden. Sie sind beide Behältnisse der Eigenschaft von Süsse (Madhurya-Rasa). Es gibt einen Unterschied. Die Süsse des Herrn (Madhurya-Rasa) hat zwei Eigenschaften: Anmut (Madhurya) und Barmherzigkeit (Audarya). Wenn die Anmut überwiegt, manifestiert sich Krischna. Wenn die Barmherzigkeit überwiegt, manifestiert sich Gauranga. Die spirituelle Welt von Vrindavana ist in zwei heilige Orte aufgeteilt: in den Ort von Krischna und den Ort von Gauranga. Die ewig vollkommenen und befreiten Seelen, für welche zuerst Anmut und dann Barmherzigkeit kommt, wohnen im heiligen Ort von Krischna. Sie sind Krischnas Gefährten. Die ewig vollkommenen und befreiten Seelen, für welche zuerst Barmherzigkeit und dann Anmut kommt, wohnen im heiligen Ort von Gauranga. Sie sind Gaurangas Gefährten. Einige Seelen zeigen zwei Formen, und wohnen an beiden Orten gleichzeitig. Andere Seelen manifestieren nur eine Form, und sind so nur an einem dieser heiligen Orte und nicht am anderen. Seelen, welche in ihrer spirituellen Praxis nur Gauranga verehrt haben, werden, wenn sie die Vollkommenheit erlangt haben, zu Gaurangas heiligem Ort gehen und Ihm dort dienen, Seelen, welche während ihrer spirituellen Praxis nur Krischna verehrt haben, werden, wenn sie die Vollkommenheit erlangt haben, zu Krischnas heiligem Ort gehen und Ihm dort dienen. Seelen, welche während ihrer spirituellen Praxis sowohl Krischna als auch Gauranga gedient haben, werden, wenn sie die Vollkommenheit erlangen, zwei Formen manifestieren und zu Krischnas und Gaurangas heiligen Orten gehen, und in ihren zwei Formen beiden Herrschaften gleichzeitig dienen. Die Wahrheit, dass Gauranga und Krischna gleichzeitig eins und verschieden sind, ist ein sehr vertrauliches Geheimnis.
Kommentar von BR Sadhu Swami Gaurangapada:
Es wird also sehr deutlich, dass es drei Arten von Seelen gibt, welche den allerhöchsten Vaikuntha Planeten Goloka erreichen, welcher wiederum in zwei Teile aufgeteilt ist, Navadvipa und Vrindavana. Diejenigen, welche nur Gauranga durch das Chanten der Nityananda- und Gauranga-Mantrarajas verehren, kommen nach Navadvipa und diejenigen, welche nur Krischna durch das Chanten des Hare-Krischna-Mahamantras verehren, kommen nach Vrindavana, aber erst wenn sie von allen Vergehen frei geworden sind, was sehr lange dauern kann. Die dritte Art von Seelen sind diejenigen, welche gleichzeitig sowohl Gauranga als auch Krischna verehren, indem sie beide Namen chanten, sie werden gleichzeitig Navadvipa und Vrindavana in zwei spirituellen Körpern betreten, nachdem sie die Vollkommenheit erlangt haben. Sogar die Nityananda- und Gauranga-Mantrarajas können uns gemäss dem Navadvipa Dhama Mahatmya nach Vrindavana bringen, und sogar das Hare Krischna Mahamantra kann uns nach Navadvipa bringen, weil beide gänzlich nicht-verschieden sind. Das grösste Problem ist aber, dass das Hare Krischna Mahamantra und der Name von Krischna für die bedingten Seelen die zehn Vergehen berücksichtigt, und so mögen sie den offenbarten Schriften zufolge wohl keinen dieser beiden heiligen Orte erreichen, selbst nicht nach tausenden von Leben des alleinigen Chantens vom Hare Krischna Mahamantra.
Es ist sehr unglücklich und unglücksverheissend für die Welt, dass einige Gottgeweihte zwar täglich die Bildgestalten Ihrer Herrschaften Nityananda-Gauranga verehren, aber gleichzeitig den erhabenen Vorgang des täglichen Chantens der heiligen Namen von Nityananda und Gauranga auf der Gebetskette kritisieren. Dies ist ganz klar ein grosses Vergehen, wenn man zwischen der Bildgestalt (Form) des Herrn und Seinem heiligen Namen unterscheidet.
Stell dir vor, ein Gottgeweihter stünde vor den Bildgestalten von Nityananda-Gauranga in einem Tempel. Und tausend Besucher fragen ihn an diesem Tag, was das für Bildgestalten sind, er wäre gezwungen die Nityanada- und Gauranga-Mantrarajas je tausend mal täglich zu chanten. Also kann es nicht verboten sein. Nur weil du die am stärksten reinigenden Tulasi Perlen in deiner Hand hältst, während du die Nityanada- und Gauranga-Mantrarajas chantest, wird es für einige zum Tabu. Zu sagen, dass Krischnas Name in der Form des Hare Krischna Mahamantras auf der Gebetskette gechantet werden kann, aber Gaurangas Name in der Form der Nityananda- und Gauranga-Mantrarajas nicht, ist ganz klar eines der schlimmsten Vergehen, indem man nämlich zwischen den heiligen Namen von Krischna und Gauranga unterscheidet.
(28) MAN KANN GLEICHZEITIG GAURANGA DURCH DAS CHANTEN DES GAURA-GOPALA MANTRAS UND RADHA-KRISCHNA MIT DEM HARE KRISCHNA MAHAMANTRA VEREHREN
Nach einem der bedeutendsten vedischen Bücher, Jaiva Dharma von Srila Bhaktivinoda Thakura, gibt es drei Arten von Gottgeweihten, welche Einlass in den heiligsten Ort Goloka Vrindavana haben (Jaiva Dharma, Kap. 17):
Vrajanatha: Was ist die letztendliche Bestimmung einer Seele, welche sich Gauranga hingegeben hat?
Babaji: Krischna und Gauranga sind nicht verschieden. Sie sind beide Behältnisse der Eigenschaft von Süsse (Madhurya-Rasa). Es gibt einen Unterschied. Die Süsse des Herrn (Madhurya-Rasa) hat zwei Eigenschaften: Anmut (Madhurya) und Barmherzigkeit (Audarya). Wenn die Anmut überwiegt, manifestiert sich Krischna. Wenn die Barmherzigkeit überwiegt, manifestiert sich Gauranga. Die spirituelle Welt von Vrindavana ist in zwei heilige Orte aufgeteilt: in den Ort von Krischna und den Ort von Gauranga. Die ewig vollkommenen und befreiten Seelen, für welche zuerst Anmut und dann Barmherzigkeit kommt, wohnen im heiligen Ort von Krischna. Sie sind Krischnas Gefährten. Die ewig vollkommenen und befreiten Seelen, für welche zuerst Barmherzigkeit und dann Anmut kommt, wohnen im heiligen Ort von Gauranga. Sie sind Gaurangas Gefährten. Einige Seelen zeigen zwei Formen, und wohnen an beiden Orten gleichzeitig. Andere Seelen manifestieren nur eine Form, und sind so nur an einem dieser heiligen Orte und nicht am anderen. Seelen, welche in ihrer spirituellen Praxis nur Gauranga verehrt haben, werden, wenn sie die Vollkommenheit erlangt haben, zu Gaurangas heiligem Ort gehen und Ihm dort dienen, Seelen, welche während ihrer spirituellen Praxis nur Krischna verehrt haben, werden, wenn sie die Vollkommenheit erlangt haben, zu Krischnas heiligem Ort gehen und Ihm dort dienen. Seelen, welche während ihrer spirituellen Praxis sowohl Krischna als auch Gauranga gedient haben, werden, wenn sie die Vollkommenheit erlangen, zwei Formen manifestieren und zu Krischnas und Gaurangas heiligen Orten gehen, und in ihren zwei Formen beiden Herrschaften gleichzeitig dienen. Die Wahrheit, dass Gauranga und Krischna gleichzeitig eins und verschieden sind, ist ein sehr vertrauliches Geheimnis.
Kommentar von BR Sadhu Swami Gaurangapada:
Es wird also sehr deutlich, dass es drei Arten von Seelen gibt, welche den allerhöchsten Vaikuntha Planeten Goloka erreichen, welcher wiederum in zwei Teile aufgeteilt ist, Navadvipa und Vrindavana. Diejenigen, welche nur Gauranga durch das Chanten der Nityananda- und Gauranga-Mantrarajas verehren, kommen nach Navadvipa und diejenigen, welche nur Krischna durch das Chanten des Hare-Krischna-Mahamantras verehren, kommen nach Vrindavana, aber erst wenn sie von allen Vergehen frei geworden sind, was sehr lange dauern kann. Die dritte Art von Seelen sind diejenigen, welche gleichzeitig sowohl Gauranga als auch Krischna verehren, indem sie beide Namen chanten, sie werden gleichzeitig Navadvipa und Vrindavana in zwei spirituellen Körpern betreten, nachdem sie die Vollkommenheit erlangt haben. Sogar die Nityananda- und Gauranga-Mantrarajas können uns gemäss dem Navadvipa Dhama Mahatmya nach Vrindavana bringen, und sogar das Hare Krischna Mahamantra kann uns nach Navadvipa bringen, weil beide gänzlich nicht-verschieden sind. Das grösste Problem ist aber, dass das Hare Krischna Mahamantra und der Name von Krischna für die bedingten Seelen die zehn Vergehen berücksichtigt, und so mögen sie den offenbarten Schriften zufolge wohl keinen dieser beiden heiligen Orte erreichen, selbst nicht nach tausenden von Leben des alleinigen Chantens vom Hare Krischna Mahamantra.
Es ist sehr unglücklich und unglücksverheissend für die Welt, dass einige Gottgeweihte zwar täglich die Bildgestalten Ihrer Herrschaften Nityananda-Gauranga verehren, aber gleichzeitig den erhabenen Vorgang des täglichen Chantens der heiligen Namen von Nityananda und Gauranga auf der Gebetskette kritisieren. Dies ist ganz klar ein grosses Vergehen, wenn man zwischen der Bildgestalt (Form) des Herrn und Seinem heiligen Namen unterscheidet.
Stell dir vor, ein Gottgeweihter stünde vor den Bildgestalten von Nityananda-Gauranga in einem Tempel. Und tausend Besucher fragen ihn an diesem Tag, was das für Bildgestalten sind, er wäre gezwungen die Nityanada- und Gauranga-Mantrarajas je tausend mal täglich zu chanten. Also kann es nicht verboten sein. Nur weil du die am stärksten reinigenden Tulasi Perlen in deiner Hand hältst, während du die Nityanada- und Gauranga-Mantrarajas chantest, wird es für einige zum Tabu. Zu sagen, dass Krischnas Name in der Form des Hare Krischna Mahamantras auf der Gebetskette gechantet werden kann, aber Gaurangas Name in der Form der Nityananda- und Gauranga-Mantrarajas nicht, ist ganz klar eines der schlimmsten Vergehen, indem man nämlich zwischen den heiligen Namen von Krischna und Gauranga unterscheidet.
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Bhaktivinoda,
Raghunatha dasa Babaji
2. Die höchste Herrlichkeit der Namen Nityananda und Gauranga (27.5)
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Krischnas Name und Gaurangas Name sind gleich, aber es gibt doch einige Unterschiede:
1. Beim Chanten von Krischnas Name sollte man zehn Vergehen vermeiden, während bei Gaurangas Name keine Vergehen berücksichtigt werden.
2. Zwar ist Krischna Gauranga, aber Gauranga ist Audarya Vigraha. Im Navadvipa Dhama Mahatmya wird gesagt, dass wenn man Krischna ohne Gauranga verehrt, die Gottesliebe (Krischna Prema) nur nach einer sehr langen Zeitspanne kommt, aber wenn man Gauranga zusammen mit Krischna verehrt, dann wird Krischna Prema schon nach kurzer Zeit kommen.
Diejenigen, welche behaupten, dass das Krischna-Mantra alles enthält, und deshalb sei es nicht nötig, das Gauranga-Mantra zu chanten, sollten sich überlegen, warum das Obengenannte in den Schriften steht. Das wahre Verständnis ist, dass Krischna Prema sehr rasch durch das Chanten von Gaurangas Name erreicht werden kann. Wenn nur Krischnas Name ohne Gaurangas Name gechantet wird, dann dauert es gemäss dem Weisen Narada und Pushkara Tirtha im Navadvipa Dhama Mahatmya Millionen und Abermillionen von Jahren, um Krischna Prema zu erwecken.
Warum heisst es, dass mit dem Chanten von Gaurangas Namen, zusammen mit Krischnas Namen, Krischna Prema sehr schnell erlangt wird? Weil Gaurangas Name alle Arten von Vergehen gegen den heiligen Namen von Krischna auslöscht.
“namaaparaadham sakalam vinasya
chaitanya naamasrita maanavaanaam”
3. Nityananda Prabhu sagt, dass in Vrindavana vergehensvolle Menschen bestraft werden, sie aber in Navadvipa Krischna Prema erhalten.
4. Im Anubhasya Kommentar zum Caitanya Caritamrita sagt Srila Bhaktisiddhanta Saraswati Thakur, dass obwohl Krischnas und Gaurangas Namen nicht verschieden sind, so zeigt sich doch Krischnas Name gegenüber befreiten Seelen gnädig, und Gaurangas Name ist gnädig zu gefallenen und vergehensvollen Lebewesen. Deshalb empfiehlt er, Nityanandas und Gaurangas Namen zu chanten.
Wir müssen abwägen, ob es wohl für die gefallensten Seelen des Kali-Zeitalters ausreicht, wenn sie das Pancha tattva Mantra dreimal vor dem Kirtan und einmal vor dem Hare Krischna Mantra chanten.
Wenn Prabhupada sagte, wir sollen Krischnas Name chanten, hat er immer das Hare Krischna Mantra gemeint, aber wenn er sagte, wir sollen Gaurangas Name chanten, hat er immer das Gauranga Mantra gemeint, und nicht das Pancha Tattva Mantra. Das wird aus der Tatsache ersichtlich, dass er sagte, man soll Gaurangas Name immer chanten, aber nicht das Pancha tattva Mantra, welches nur dreimal vor dem Kirtan und einmal vor jeder Runde Hare Krischna Mahamantra gechantet werden soll.
Alle anerkannten Vaishnava Mantras können auf der Tulasi-Gebetskette gechantet werden. Wenn Gottgeweihte von Narashima das Narashima-Mantra auf der Gebetskette chanten können, Gottgeweihte von Rama das Rama Mantra auf der Gebetskette chanten und Gottgeweihte von Narayana das Narayana Mantra auf der Gebetskette chanten können, warum sollten dann Gottgeweihte von Gauranga Mahaprabhu, welche ausschliesslich Gauranga verbunden sind, nicht das äusserst echte und erhabene Gauranga Mantra auf der Gebetskette chanten? Vor allem wenn man bedenkt, dass Gauranga der letztendliche Ursprung aller obengenannten Vishnu-Tattvas und die höchste Persönlichkeit Gottes ist.
Srila Prabhupada sagt, dass Christen und andere Menschen, auch die echten Namen von Gott, welche in ihrer Religion bekannt sind (Christus, Allah u.s.w.), auf der Gebetskette chanten können. Bitte vergleiche dazu das Buch “Die Schönheit des Selbst”. Warum sollte also Srila Prabhupada etwas gegen das Chanten von Gaurangas Name auf der Gebetskette haben, wenn er doch eigens gekommen ist, um Gaurangas Name auf der ganzen Welt zu predigen, gemäss seinen eigenen Worten in diesem Buch?
Krischnas Name und Gaurangas Name sind gleich, aber es gibt doch einige Unterschiede:
1. Beim Chanten von Krischnas Name sollte man zehn Vergehen vermeiden, während bei Gaurangas Name keine Vergehen berücksichtigt werden.
2. Zwar ist Krischna Gauranga, aber Gauranga ist Audarya Vigraha. Im Navadvipa Dhama Mahatmya wird gesagt, dass wenn man Krischna ohne Gauranga verehrt, die Gottesliebe (Krischna Prema) nur nach einer sehr langen Zeitspanne kommt, aber wenn man Gauranga zusammen mit Krischna verehrt, dann wird Krischna Prema schon nach kurzer Zeit kommen.
Diejenigen, welche behaupten, dass das Krischna-Mantra alles enthält, und deshalb sei es nicht nötig, das Gauranga-Mantra zu chanten, sollten sich überlegen, warum das Obengenannte in den Schriften steht. Das wahre Verständnis ist, dass Krischna Prema sehr rasch durch das Chanten von Gaurangas Name erreicht werden kann. Wenn nur Krischnas Name ohne Gaurangas Name gechantet wird, dann dauert es gemäss dem Weisen Narada und Pushkara Tirtha im Navadvipa Dhama Mahatmya Millionen und Abermillionen von Jahren, um Krischna Prema zu erwecken.
Warum heisst es, dass mit dem Chanten von Gaurangas Namen, zusammen mit Krischnas Namen, Krischna Prema sehr schnell erlangt wird? Weil Gaurangas Name alle Arten von Vergehen gegen den heiligen Namen von Krischna auslöscht.
“namaaparaadham sakalam vinasya
chaitanya naamasrita maanavaanaam”
3. Nityananda Prabhu sagt, dass in Vrindavana vergehensvolle Menschen bestraft werden, sie aber in Navadvipa Krischna Prema erhalten.
4. Im Anubhasya Kommentar zum Caitanya Caritamrita sagt Srila Bhaktisiddhanta Saraswati Thakur, dass obwohl Krischnas und Gaurangas Namen nicht verschieden sind, so zeigt sich doch Krischnas Name gegenüber befreiten Seelen gnädig, und Gaurangas Name ist gnädig zu gefallenen und vergehensvollen Lebewesen. Deshalb empfiehlt er, Nityanandas und Gaurangas Namen zu chanten.
Wir müssen abwägen, ob es wohl für die gefallensten Seelen des Kali-Zeitalters ausreicht, wenn sie das Pancha tattva Mantra dreimal vor dem Kirtan und einmal vor dem Hare Krischna Mantra chanten.
Wenn Prabhupada sagte, wir sollen Krischnas Name chanten, hat er immer das Hare Krischna Mantra gemeint, aber wenn er sagte, wir sollen Gaurangas Name chanten, hat er immer das Gauranga Mantra gemeint, und nicht das Pancha Tattva Mantra. Das wird aus der Tatsache ersichtlich, dass er sagte, man soll Gaurangas Name immer chanten, aber nicht das Pancha tattva Mantra, welches nur dreimal vor dem Kirtan und einmal vor jeder Runde Hare Krischna Mahamantra gechantet werden soll.
Alle anerkannten Vaishnava Mantras können auf der Tulasi-Gebetskette gechantet werden. Wenn Gottgeweihte von Narashima das Narashima-Mantra auf der Gebetskette chanten können, Gottgeweihte von Rama das Rama Mantra auf der Gebetskette chanten und Gottgeweihte von Narayana das Narayana Mantra auf der Gebetskette chanten können, warum sollten dann Gottgeweihte von Gauranga Mahaprabhu, welche ausschliesslich Gauranga verbunden sind, nicht das äusserst echte und erhabene Gauranga Mantra auf der Gebetskette chanten? Vor allem wenn man bedenkt, dass Gauranga der letztendliche Ursprung aller obengenannten Vishnu-Tattvas und die höchste Persönlichkeit Gottes ist.
Srila Prabhupada sagt, dass Christen und andere Menschen, auch die echten Namen von Gott, welche in ihrer Religion bekannt sind (Christus, Allah u.s.w.), auf der Gebetskette chanten können. Bitte vergleiche dazu das Buch “Die Schönheit des Selbst”. Warum sollte also Srila Prabhupada etwas gegen das Chanten von Gaurangas Name auf der Gebetskette haben, wenn er doch eigens gekommen ist, um Gaurangas Name auf der ganzen Welt zu predigen, gemäss seinen eigenen Worten in diesem Buch?
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2. Die höchste Herrlichkeit der Namen Nityananda und Gauranga (27.4)
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Diejenigen, welche sagen, dass Gauranga Mahaprabhu, obwohl Er Krischna selbst ist, nur als ein Gottgeweihter verehrt werden sollte, und dass man deshalb Seinen Namen nicht chanten soll, und dass nur Krischnas Name gechantet werden soll, unterliegen einer grossen Illusion. Sie sollten die folgende Schilderung eines wunderbaren Spieles aus dem Sri Caitanya Bhagavata von Srila Vrindavana Dasa Thakura lesen:
Eines Tages, als er in einer ausserordentlich glückseligen Stimmung war, sagte Advaita Acharya zu den Gottgeweihten: “Meine lieben Brüder im Herrn, lasst uns heute nur den Namen von Gauranga chanten, weil Er der Ursprung aller Inkarnationen und der Freigiebigste von allen ist. Heutzutage sind wir Gottgeweihten in der Gesellschaft nur angesehen, weil Gauranga selbst das gemeinsame Chanten des Heiligen Namens verkündet hat. Jetzt möchte ich, dass ihr alle die Herrlichkeit des Namens von Gauranga chantet und besingt, während ich tanze. Wenn ihr befürchtet, dass der Herr es herausfindet, dann singt umso lauter, um eure Angst zu übertönen.”
Gauranga hat immer versucht, Seine wahre Identität zu verschleiern. Deshalb hatten die Gottgeweihten Angst davor, Seinen Namen zu chanten und Ihn als die höchste Persönlichkeit Gottes zu verherrlichen. Sie konnten sich natürlich den Anweisungen von Advaita Acharya nicht wiedersetzen, und so begannen sie laut zu chanten und zu singen. Nachdem er eine Weile getanzt hatte, übernahm Advaita Acharya die Leitung des Kirtans und sang seine eigene Komposition: “Sri Gauranga Mahaprabhu ist kein anderer als Narayana, der Gnadenozean und Freund der Verzweifelten. O Herr, bitte sei mir gnädig.”
Die Gottgeweihten antworteten, indem sie “Jaya Sacinandana!” sangen. Nach einer gewissen Zeit sang Advaita Acharya ein anderes Lied, welches er verfasst hat: “Jaya Gaurasundara, du unendlicher Ozean des Mitleids. Alle Ehre dem Prinzen von Vrindavana, welcher jetzt als der Held von Navadvip erschienen ist. Bitte gewähre mir gnädigerweise den Schatten Deiner Lotusfüsse.”
Der Gesang wurde immer schneller und Advaita tanzte voller Ekstase. Weil es für die Gottgeweihten neue Lieder waren, sangen sie mit mehr Freude als gewöhnlich. Weil er den Kirtana vernahm, tauchte Gauranga am Ort des Geschehens auf. Er erblickte ein ein grossartiges Spektakel. Die Gottgeweihten erstrahlten voller transzendentalem Glück und in ihrer Mitte tanzte Advaita Acharya in Ekstase. Die Gottgeweihten fürchteten sich nicht, als sie laut Gaurangas Name chanteten und Er vor ihnen stand.
Gauranga Mahaprabhu pflegte immer eine Gemütsstimmung des demütigen Dienens. Er sagte immer: ”Ich bin der Diener von Krischna.” Niemand wagte es, Ihn in Seiner Gegenwart als den höchsten Herrn zu bezeichnen. Jetzt hingegen, durch die Kraft der Gegenwart Advaita Acharyas, sangen die Gottgeweihten ohne Scheu und verherrlichten Gauranga als den höchsten Herrn. Während Er der Verherrlichung Seines eigenen Namens lauschte, erschien der Herr äusserlich beschämt, aber innerlich war Er sehr erfreut. Nach ein paar Augenblicken verliess Er den Ort wieder.
Schliesslich, nach einem langen und enthusiastischen Kirtan, gingen die Gottgeweihten weg, um Gauranga zu sehen. Nachdem er den Kirtan verlassen hatte, wobei Er selbst verherrlicht worden war, legte Er sich hin, äusserlich sichtlich verärgert. Govinda, der Diener des Herrn kam zu Ihm, und erzählte Ihm, dass alle Gottgeweihten an der Türe warteten, in der Hoffnung Ihn zu sehen. Der Herr wies Govinda an, alle hineinzubitten. Die Gottgeweihten kamen also herein und sahen, wie Gauranga dalag, und Er würdigte sie keines Blickes. Da sie sehr nervös und voller Angst waren, begannen sie zu beten, während sie über die Lotusfüsse des Herrn meditierten.
Nach einer kurzen Weile stand Gauranga auf und sagte: “Mein lieber Srivasa, Meine lieben Gottgeweihten, indem ihr die Herrlichkeit von Krischna beseite liesset, welche Inkarnation habt ihr heute besungen? Erklärt das bitte.” Da er ein sehr talentierter Redner war, antwortete Srivasa Pandit: “Mein Herr, die Lebewesen sind nicht unabhängig. Wie Marionetten handeln sie nach dem Willen Gottes. Dies ist, was heute geschehen ist. Wir sangen, was der höchste Kontrollierende wollte, dass wir es singen.” Der Herr erwiederte: “Ihr seid alle gebildete Gelehrte. Warum legt ihr offen, was ein Geheimniss bleiben soll?” (Den Schriften zufolge sollte die Tatsache, dass Gauranga die höchste Persönlichkeit Gottes und nicht verschieden von Krischna ist, solange geheim bleiben, wie Gauranga Seine Spiele in dieser Welt vollführt, und erst später den Menschen der ganzen Erde offenbart werden, welche dann Seinen Namen chanten und Ihn als den Höchsten verehren.)
Lächelnd streckte Srivasa Pandita seine zwei Arme gegen den Himmel, als wie wenn er seine Augen vor der Sonne schützen wollte. Gauranga fragte: “Srivasa, was bedeutet das?”. Srivasa antwortete: “Es ist doch offensichtlich, dass ich versuche, die Sonne mit meinen Händen abzudecken. Aber ist das wirklich möglich? Genauso, kann Dein Name und Ruhm verborgen bleiben? Sogar wenn es irgendwie möglich sein sollte, die Sonne mit der Handfläche abzudecken, so ist es Dir trotzdem nicht möglich, Dich und die Herrlichkeit des Chantens Deines Namens zu verbergen. Dein Name und Deine Herrlichkeit sind überall bekannt. Jetzt gerade findet in Brahmaloka zu Deiner Verherrlichung ein Kirtan statt. Wie viele von uns wirst Du nun dafür bestrafen?”
Dann geschah etwas wunderbares. Tausende von Menschen aus ganz Indien, welche gekommen waren, um Jagannatha zu sehen, erschienen vor Gaurangas Türe und wollten Ihn sehen. Ihre Stimmen ertönten: “Alle Ehre sei Sri Krischna Caitanya, dem Höchsten, welcher Seinen eigenen Dienst geniesst! Alle Ehre sei dem Höchsten Gauranga, welcher das Gewand eines Sannyasis angenommen hat.”. Auf diese Weise chanteten, sangen und tanzten Tausende voller Ekstase. Srivasa Pandita sagte: “Mein Herr, wo willst Du Dich jetzt verstecken? Die ganze Welt chantet jetzt und in Zukunft Deinen Namen und Deine Herrlichkeit. Du kannst es nicht aufhalten. Du bist unsichtbar, nicht manifestiert und nicht wahrnehmbar, und doch bist Du aus Deiner grundlosen Barmherzigkeit persönlich erschienen. Du versteckst Dich und dann, nur aus Deinem eigenen Willen, erscheinst Du wieder. Nur diejenigen, welche Deine göttliche Gnade empfangen haben, können dies verstehen.”
Der Herr Gauranga antwortete: “Srivasa, du hast deine mystischen Fähigkeiten gezeigt, indem du diese Menschen dazu gebracht hast, so zu chanten und zu singen wie sie es getan haben, und somit hast du Mich bezwungen. Du bist sicherlich vollständig ermächtigt wegen deines hingebungsvollen Dienstes, und deines Wunsches, die Herrlichkeit des Chantens Meines Namens zu verbreiten.”
Diejenigen, welche sagen, dass Gauranga Mahaprabhu, obwohl Er Krischna selbst ist, nur als ein Gottgeweihter verehrt werden sollte, und dass man deshalb Seinen Namen nicht chanten soll, und dass nur Krischnas Name gechantet werden soll, unterliegen einer grossen Illusion. Sie sollten die folgende Schilderung eines wunderbaren Spieles aus dem Sri Caitanya Bhagavata von Srila Vrindavana Dasa Thakura lesen:
Eines Tages, als er in einer ausserordentlich glückseligen Stimmung war, sagte Advaita Acharya zu den Gottgeweihten: “Meine lieben Brüder im Herrn, lasst uns heute nur den Namen von Gauranga chanten, weil Er der Ursprung aller Inkarnationen und der Freigiebigste von allen ist. Heutzutage sind wir Gottgeweihten in der Gesellschaft nur angesehen, weil Gauranga selbst das gemeinsame Chanten des Heiligen Namens verkündet hat. Jetzt möchte ich, dass ihr alle die Herrlichkeit des Namens von Gauranga chantet und besingt, während ich tanze. Wenn ihr befürchtet, dass der Herr es herausfindet, dann singt umso lauter, um eure Angst zu übertönen.”
Gauranga hat immer versucht, Seine wahre Identität zu verschleiern. Deshalb hatten die Gottgeweihten Angst davor, Seinen Namen zu chanten und Ihn als die höchste Persönlichkeit Gottes zu verherrlichen. Sie konnten sich natürlich den Anweisungen von Advaita Acharya nicht wiedersetzen, und so begannen sie laut zu chanten und zu singen. Nachdem er eine Weile getanzt hatte, übernahm Advaita Acharya die Leitung des Kirtans und sang seine eigene Komposition: “Sri Gauranga Mahaprabhu ist kein anderer als Narayana, der Gnadenozean und Freund der Verzweifelten. O Herr, bitte sei mir gnädig.”
Die Gottgeweihten antworteten, indem sie “Jaya Sacinandana!” sangen. Nach einer gewissen Zeit sang Advaita Acharya ein anderes Lied, welches er verfasst hat: “Jaya Gaurasundara, du unendlicher Ozean des Mitleids. Alle Ehre dem Prinzen von Vrindavana, welcher jetzt als der Held von Navadvip erschienen ist. Bitte gewähre mir gnädigerweise den Schatten Deiner Lotusfüsse.”
Der Gesang wurde immer schneller und Advaita tanzte voller Ekstase. Weil es für die Gottgeweihten neue Lieder waren, sangen sie mit mehr Freude als gewöhnlich. Weil er den Kirtana vernahm, tauchte Gauranga am Ort des Geschehens auf. Er erblickte ein ein grossartiges Spektakel. Die Gottgeweihten erstrahlten voller transzendentalem Glück und in ihrer Mitte tanzte Advaita Acharya in Ekstase. Die Gottgeweihten fürchteten sich nicht, als sie laut Gaurangas Name chanteten und Er vor ihnen stand.
Gauranga Mahaprabhu pflegte immer eine Gemütsstimmung des demütigen Dienens. Er sagte immer: ”Ich bin der Diener von Krischna.” Niemand wagte es, Ihn in Seiner Gegenwart als den höchsten Herrn zu bezeichnen. Jetzt hingegen, durch die Kraft der Gegenwart Advaita Acharyas, sangen die Gottgeweihten ohne Scheu und verherrlichten Gauranga als den höchsten Herrn. Während Er der Verherrlichung Seines eigenen Namens lauschte, erschien der Herr äusserlich beschämt, aber innerlich war Er sehr erfreut. Nach ein paar Augenblicken verliess Er den Ort wieder.
Schliesslich, nach einem langen und enthusiastischen Kirtan, gingen die Gottgeweihten weg, um Gauranga zu sehen. Nachdem er den Kirtan verlassen hatte, wobei Er selbst verherrlicht worden war, legte Er sich hin, äusserlich sichtlich verärgert. Govinda, der Diener des Herrn kam zu Ihm, und erzählte Ihm, dass alle Gottgeweihten an der Türe warteten, in der Hoffnung Ihn zu sehen. Der Herr wies Govinda an, alle hineinzubitten. Die Gottgeweihten kamen also herein und sahen, wie Gauranga dalag, und Er würdigte sie keines Blickes. Da sie sehr nervös und voller Angst waren, begannen sie zu beten, während sie über die Lotusfüsse des Herrn meditierten.
Nach einer kurzen Weile stand Gauranga auf und sagte: “Mein lieber Srivasa, Meine lieben Gottgeweihten, indem ihr die Herrlichkeit von Krischna beseite liesset, welche Inkarnation habt ihr heute besungen? Erklärt das bitte.” Da er ein sehr talentierter Redner war, antwortete Srivasa Pandit: “Mein Herr, die Lebewesen sind nicht unabhängig. Wie Marionetten handeln sie nach dem Willen Gottes. Dies ist, was heute geschehen ist. Wir sangen, was der höchste Kontrollierende wollte, dass wir es singen.” Der Herr erwiederte: “Ihr seid alle gebildete Gelehrte. Warum legt ihr offen, was ein Geheimniss bleiben soll?” (Den Schriften zufolge sollte die Tatsache, dass Gauranga die höchste Persönlichkeit Gottes und nicht verschieden von Krischna ist, solange geheim bleiben, wie Gauranga Seine Spiele in dieser Welt vollführt, und erst später den Menschen der ganzen Erde offenbart werden, welche dann Seinen Namen chanten und Ihn als den Höchsten verehren.)
Lächelnd streckte Srivasa Pandita seine zwei Arme gegen den Himmel, als wie wenn er seine Augen vor der Sonne schützen wollte. Gauranga fragte: “Srivasa, was bedeutet das?”. Srivasa antwortete: “Es ist doch offensichtlich, dass ich versuche, die Sonne mit meinen Händen abzudecken. Aber ist das wirklich möglich? Genauso, kann Dein Name und Ruhm verborgen bleiben? Sogar wenn es irgendwie möglich sein sollte, die Sonne mit der Handfläche abzudecken, so ist es Dir trotzdem nicht möglich, Dich und die Herrlichkeit des Chantens Deines Namens zu verbergen. Dein Name und Deine Herrlichkeit sind überall bekannt. Jetzt gerade findet in Brahmaloka zu Deiner Verherrlichung ein Kirtan statt. Wie viele von uns wirst Du nun dafür bestrafen?”
Dann geschah etwas wunderbares. Tausende von Menschen aus ganz Indien, welche gekommen waren, um Jagannatha zu sehen, erschienen vor Gaurangas Türe und wollten Ihn sehen. Ihre Stimmen ertönten: “Alle Ehre sei Sri Krischna Caitanya, dem Höchsten, welcher Seinen eigenen Dienst geniesst! Alle Ehre sei dem Höchsten Gauranga, welcher das Gewand eines Sannyasis angenommen hat.”. Auf diese Weise chanteten, sangen und tanzten Tausende voller Ekstase. Srivasa Pandita sagte: “Mein Herr, wo willst Du Dich jetzt verstecken? Die ganze Welt chantet jetzt und in Zukunft Deinen Namen und Deine Herrlichkeit. Du kannst es nicht aufhalten. Du bist unsichtbar, nicht manifestiert und nicht wahrnehmbar, und doch bist Du aus Deiner grundlosen Barmherzigkeit persönlich erschienen. Du versteckst Dich und dann, nur aus Deinem eigenen Willen, erscheinst Du wieder. Nur diejenigen, welche Deine göttliche Gnade empfangen haben, können dies verstehen.”
Der Herr Gauranga antwortete: “Srivasa, du hast deine mystischen Fähigkeiten gezeigt, indem du diese Menschen dazu gebracht hast, so zu chanten und zu singen wie sie es getan haben, und somit hast du Mich bezwungen. Du bist sicherlich vollständig ermächtigt wegen deines hingebungsvollen Dienstes, und deines Wunsches, die Herrlichkeit des Chantens Meines Namens zu verbreiten.”
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Montag, 10. August 2009
2. Die höchste Herrlichkeit der Namen Nityananda und Gauranga (27.3)
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Der spirituelle Reichtum, welcher in den Nityananda- und Gauranga-Mantras enthalten ist, kann nicht einmal mit dem millionenfachen Reichtum aller Millionen von Universen in dieser materiellen Welt verglichen werden. Wer sind wir, wir kleinen unbedeutenden Seelen, dass wir das Chanten der Nityananda- und Gauranga-Mantras minimieren, herabwürdigen oder behindern? Diese Mantras wurden von allen Acharyas persönlich empfohlen, indem sie dem Herrn Nityananda Balarama Selbst nachfolgten.
Nityananda chantete das Gauranga Mantraraja, Shivananda Sena tat es (im Caitanya Caritamrita), Parvati, die Sapta Rishis, Markandeya, Suvarna Sena tat es im Navadvipa-dhama-mahatmya, Narada im Caitanya-Mangala, die Gefährten des Herrn im Caitanya Caritamrita usw. Der Herr Nityananda hat alle Lebewesen ausdrücklich angewiesen, das Gauranga-Mantraraja zu chanten. Und wo hat Er jedermann angewiesen Gauranga nur ohne Gebetskette zu chanten? Es ist völlig absurd und lächerlich zu behaupten, dass Gaurangas Name auf jede Art, ausser auf der Gebetskette, gechantet werden kann. Ich frage deshalb herausfordernd: “Warum nicht?”. Zeigt uns bitte irgend eine Schriftstelle, welche besagt, dass es verboten sei, das Gauranga- oder Nityananda-Mantra auf der Gebetskette zu chanten, oder dass das Chanten des anerkannten Gaura Gopala Mantra auf der Gebetskette gegen die Schriften oder die Schülernachfolge verstösst.
Bitte belegt euren Standpunkt mit Zitaten aus den Schriften, bevor ihr sagt, das Chanten des Gauranga-Mantrarajas auf der Gebetskette sei nicht von den Acharyas empfohlen oder gegen unsere Schülernachfolge (apasampradaya) oder das Chanten des Gauranga Mantras sei ein fabrizierter Bhajan. Das wäre, wie wenn man behaupten würde, Srila Sivananda Sena hätte einen fabrizierten oder erfundenen Bhajan ausgeübt. Denkst du nicht, dass dies ist eine sehr vergehensvolle Aussage gegenüber dem von den Schriften anerkannten Gauranga Mantraraja ist, welches als das Gaura Gopala Mantra im Caitanya Caritamrita bekannt ist, und auch gegenüber Nityananda und den Acharyas selbst, welche es auf der Gebetskette gechantet haben und das Chanten vom Gauranga Mantra predigten?
Wir fallen mit einem Strohhalm im Mund zu den Füssen aller Vaishnavas und flehen sie an, bitte dieses Buch ganz zu lesen und gründlich darüber nachzudenken und zu meditieren, bevor sie zu einem voreiligen Schluss kommen und die Bedeutung des regelmässigen Chantens von mindestens zehn Runden der Gauranga- und Nityananda-Mantras zusammen mit mindestens sechzehn Runden Mahamantra herabwürdigen, minimieren oder verneinen. Ob man es glaubt oder nicht, falls wir uns an der Herabsetzung des Vorgangs vom regelmässigen Chanten dieser höchst barmherzigen Namen des Herrn beteiligen, wird es Nityananda sehr missfallen und Seinen unmittelbaren Zorn auf denjenigen heraufbeschwören, welcher das Chanten dieser zwei Mantras in irgendeiner Form herabwürdigt; denn es ist Seine vorrangigste Aufgabe, das Chanten des Namens von Gauranga in der ganzen Schöpfung zu verbreiten, wie es Prabhupada selbst auf der Jaladuta festgestellt hat. Und jemand, der es auch nur indirekt wagt, die Mission von Gauranga Dharma des Verbreitens der Namen von Nityananda, Gauranga und Hare Krischna, welches die persönliche Aufgabe vom höchsten Herrn Nityananda Prabhu ist, herauszufordern, zu behindern oder herabzusetzen, wird dazu verdammt sein, von jeglicher Spiritualität herunterzufallen. Wenn Gauranga an jemandem Missfallen hat, beschützt ihn Nityananda und wird diese Seele irgendwie in den Dienst von Gauranga stellen, aber wenn Nityananda mit jemandem unzufrieden ist, besonders wenn jemand seine Aufgabe des Verbreitens des Namens von Gauranga behindert, wird diese Seele für immer der Gnade Gaurangas beraubt. Und Nityananda wird mit Seinem mächtigen goldenen Pflug jeden zerstören, der es wagt, das Chanten der Nityananda- und Gauranga-Mantrarajas zu kritisieren oder herabzusetzen.
Der spirituelle Reichtum, welcher in den Nityananda- und Gauranga-Mantras enthalten ist, kann nicht einmal mit dem millionenfachen Reichtum aller Millionen von Universen in dieser materiellen Welt verglichen werden. Wer sind wir, wir kleinen unbedeutenden Seelen, dass wir das Chanten der Nityananda- und Gauranga-Mantras minimieren, herabwürdigen oder behindern? Diese Mantras wurden von allen Acharyas persönlich empfohlen, indem sie dem Herrn Nityananda Balarama Selbst nachfolgten.
Nityananda chantete das Gauranga Mantraraja, Shivananda Sena tat es (im Caitanya Caritamrita), Parvati, die Sapta Rishis, Markandeya, Suvarna Sena tat es im Navadvipa-dhama-mahatmya, Narada im Caitanya-Mangala, die Gefährten des Herrn im Caitanya Caritamrita usw. Der Herr Nityananda hat alle Lebewesen ausdrücklich angewiesen, das Gauranga-Mantraraja zu chanten. Und wo hat Er jedermann angewiesen Gauranga nur ohne Gebetskette zu chanten? Es ist völlig absurd und lächerlich zu behaupten, dass Gaurangas Name auf jede Art, ausser auf der Gebetskette, gechantet werden kann. Ich frage deshalb herausfordernd: “Warum nicht?”. Zeigt uns bitte irgend eine Schriftstelle, welche besagt, dass es verboten sei, das Gauranga- oder Nityananda-Mantra auf der Gebetskette zu chanten, oder dass das Chanten des anerkannten Gaura Gopala Mantra auf der Gebetskette gegen die Schriften oder die Schülernachfolge verstösst.
Bitte belegt euren Standpunkt mit Zitaten aus den Schriften, bevor ihr sagt, das Chanten des Gauranga-Mantrarajas auf der Gebetskette sei nicht von den Acharyas empfohlen oder gegen unsere Schülernachfolge (apasampradaya) oder das Chanten des Gauranga Mantras sei ein fabrizierter Bhajan. Das wäre, wie wenn man behaupten würde, Srila Sivananda Sena hätte einen fabrizierten oder erfundenen Bhajan ausgeübt. Denkst du nicht, dass dies ist eine sehr vergehensvolle Aussage gegenüber dem von den Schriften anerkannten Gauranga Mantraraja ist, welches als das Gaura Gopala Mantra im Caitanya Caritamrita bekannt ist, und auch gegenüber Nityananda und den Acharyas selbst, welche es auf der Gebetskette gechantet haben und das Chanten vom Gauranga Mantra predigten?
Wir fallen mit einem Strohhalm im Mund zu den Füssen aller Vaishnavas und flehen sie an, bitte dieses Buch ganz zu lesen und gründlich darüber nachzudenken und zu meditieren, bevor sie zu einem voreiligen Schluss kommen und die Bedeutung des regelmässigen Chantens von mindestens zehn Runden der Gauranga- und Nityananda-Mantras zusammen mit mindestens sechzehn Runden Mahamantra herabwürdigen, minimieren oder verneinen. Ob man es glaubt oder nicht, falls wir uns an der Herabsetzung des Vorgangs vom regelmässigen Chanten dieser höchst barmherzigen Namen des Herrn beteiligen, wird es Nityananda sehr missfallen und Seinen unmittelbaren Zorn auf denjenigen heraufbeschwören, welcher das Chanten dieser zwei Mantras in irgendeiner Form herabwürdigt; denn es ist Seine vorrangigste Aufgabe, das Chanten des Namens von Gauranga in der ganzen Schöpfung zu verbreiten, wie es Prabhupada selbst auf der Jaladuta festgestellt hat. Und jemand, der es auch nur indirekt wagt, die Mission von Gauranga Dharma des Verbreitens der Namen von Nityananda, Gauranga und Hare Krischna, welches die persönliche Aufgabe vom höchsten Herrn Nityananda Prabhu ist, herauszufordern, zu behindern oder herabzusetzen, wird dazu verdammt sein, von jeglicher Spiritualität herunterzufallen. Wenn Gauranga an jemandem Missfallen hat, beschützt ihn Nityananda und wird diese Seele irgendwie in den Dienst von Gauranga stellen, aber wenn Nityananda mit jemandem unzufrieden ist, besonders wenn jemand seine Aufgabe des Verbreitens des Namens von Gauranga behindert, wird diese Seele für immer der Gnade Gaurangas beraubt. Und Nityananda wird mit Seinem mächtigen goldenen Pflug jeden zerstören, der es wagt, das Chanten der Nityananda- und Gauranga-Mantrarajas zu kritisieren oder herabzusetzen.
2. Die höchste Herrlichkeit der Namen Nityananda und Gauranga (27.2)
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Ohne die Verehrung von Gauranga (Gauranga Bhajan), ist die Verehrung von Radha-Krischna nutzlos:
gaura naam, gaura dhama, gauranga carita, ye bhaje tahate mora akaitava prita
Srila Jagadananda Pandita fährt fort: “ Ich habe ungeheuchelte, ungehemmte und spontane Anziehung zu denjenigen, welche Gauranga durch das Chanten Seines Namens, Wonsitznahme im heiligen Ort Navadvipa und durch das Hören Seiner Spiele verehren.”
gaura rupa gaura naam gaura lila gaura dhama
je na bhaje gaudete janmiya
radhakrishna naam rupa dhama lila aparupa
kabhu nahi sparshe tara hiya
“Die transzendentale Form, der transzendentale Name, die transzendentalen heiligen Orte und Spiele von Radha-Krischna werden nie das Herz einer Person berühren können, welche, nachdem sie auf diesem Erdenplaneten (Gauda Mandala) Geburt genommen hat, nicht Gauranga verehrt, und nicht die Herrlichkeit Seines transzendentalen Namens, Seiner transzendentalen Form, Spiele und heiligen Orte preist.”
Srila Prabhupada selbst chantet zur Zeit das Gauranga-Mantraraja in seinem spirituellen Körper im ewigen Ort Navadvipa als Gefährte Gaurangas, weil im Chaitanya-mangala (siehe oben) steht, dass alle Gefährten des Herrn Ihn in Goloka durch das Chanten des viersilbigen Gauranga Mantras verehren. Der innigste Wunsch eines jeden Acharyas ist es, das Chanten des Gauranga Mantrarajas zusammen mit dem Mahamantra zu verbreiten, weil es der ausdrückliche Wunsch von Nityananda ist (sehai more prana re).
Die Acharyas haben in ihren Büchern dazu schon ausführliche Anweisungen gegeben. Manchmal wenden sie in der Praxis nur einige der Anweisungen aus ihren Büchern selbst an, und überlassen es aus grundloser Barmherzigkeit ihren Nachfolgern, die anderen umzusetzen. Aber alle Richtlinien kann man in ihren Büchern und Anweisungen finden. Ein Acharya, welcher ein ewiger Gefährte von Gauranga ist, mag durch seine grundlose Barmherzigkeit sogar den gefallensten Menschen die Fähigkeit verleihen, direkt das Mahamantra zu chanten. Aber für seine Nachfolger sind seine Anweisungen wichtiger, als was er selbst getan hat, weil wir seine Tätigkeiten nicht nachahmen können. Und Srila Prabhupada hat in der Erläuterung zum Caitanya Caritamrita Adi-Lila 8.31 ausdrücklich festgehalten, dass ein spiritueller Neuling sich nicht direkt dem Chanten des Hare Krischna Mahamantras widmen soll, sondern zuerst Zuflucht beim regelmässigen Chanten der Namen von Nityananda und Gauranga nehmen soll.
Und das regelmässige Chanten vom Pancha-Tattva-Mantra auf der Gebetskette wird von Srila Prabhupada nicht empfohlen:
“Welcher schurkische Sannyasi hat empfohlen, das Pancha-Tattva-Mantra auf der Gebetskette zu chanten? Sende mir zuerst seinen Namen.” (Brief an Govardhan, Juhu, Bombay, 18.November 1973)
Was sollen also die Neulinge gemäss den obengenannten Zitaten tun? Srila Prabhupada zufolge sollen sie sich nicht dem Chanten vom Hare Krischna Mahamantra widmen, sondern stattdessen oft und regelmässig die Namen von Nitai-Gaura chanten, aber sie können das Pancha-Tattva-Mantra nicht auf der Gebetskette chanten. Wie sollen sie jemals die Stufe der Neulinge verlassen können, wenn sie überhaupt nicht mit Chanten anfangen? Darum wird sie das Chanten der Nityananda- und Gauranga-Mantrarajas auf der Gebetskette (was von Srila Prabhupada niemals verboten wurde, wie er es aber für das Pancha-Tattva-Mantra tat) befähigen, sich auf die Stufe des Chantens vom Hare Krischna Mahamantra zu erheben. Dieses regelmässige Chanten der zwei Mantras ist die direkte logische Schlussfolgerung aus Srila Prabhupadas Erläuterung im CC Adi-Lila 8.31, wenn man die Tatsache in Betracht zieht, dass Prabhupada nicht empfohlen hatte, das Pancha-Tattva-Mantra regelmässig auf der Gebetskette zu chanten. Das einmalige Chanten des Pancha-Tattva-Mantras vor jeder Runde und das dreimalige Chanten vor dem Kirtan kann man nicht als oft und regelmässig für das Chanten der Namen von Nityananda und Gauranga bezeichnen (wie Prabhupada es verlangt hatte) und auch nicht als “karite karite” (heisst soviel wie “wiederholt tun”, so verlangt von Srila Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakur).
Die Anweisung von Nityananda ist das Leben und die Seele aller Acharyas, einschliesslich von Srila Prabhupada. Wenn jemand behauptet, dass Srila Prabhupada nicht will, dass wir den Namen Gauranga chanten, begeht er das grösste Vergehen gegen Prabhupada, indem er sagt Srila Prabhupada möchte etwas gegen den Willen von Nityananda.
Ich würde sogar sagen, dass es das Herz von Srila Prabhupada überaus erfreut, und der grösste Dienst zu ihm und allen Acharyas (wie Narottama das Thakura, welcher sagte, dass er der Sklave desjenigen wird, welcher Gauranga chantet) und Nityananda ist, wenn wir andrere dazu ermutigen, Gaurangas Name regelmässig zu chanten. Dies wird auch in Srila Prabhupadas Lied, welches er auf der Jaladuta verfasst hat, und seinen direkten Äusserungen im Caitanya-Caritamrita deutlich.
Ohne die Verehrung von Gauranga (Gauranga Bhajan), ist die Verehrung von Radha-Krischna nutzlos:
gaura naam, gaura dhama, gauranga carita, ye bhaje tahate mora akaitava prita
Srila Jagadananda Pandita fährt fort: “ Ich habe ungeheuchelte, ungehemmte und spontane Anziehung zu denjenigen, welche Gauranga durch das Chanten Seines Namens, Wonsitznahme im heiligen Ort Navadvipa und durch das Hören Seiner Spiele verehren.”
gaura rupa gaura naam gaura lila gaura dhama
je na bhaje gaudete janmiya
radhakrishna naam rupa dhama lila aparupa
kabhu nahi sparshe tara hiya
“Die transzendentale Form, der transzendentale Name, die transzendentalen heiligen Orte und Spiele von Radha-Krischna werden nie das Herz einer Person berühren können, welche, nachdem sie auf diesem Erdenplaneten (Gauda Mandala) Geburt genommen hat, nicht Gauranga verehrt, und nicht die Herrlichkeit Seines transzendentalen Namens, Seiner transzendentalen Form, Spiele und heiligen Orte preist.”
Srila Prabhupada selbst chantet zur Zeit das Gauranga-Mantraraja in seinem spirituellen Körper im ewigen Ort Navadvipa als Gefährte Gaurangas, weil im Chaitanya-mangala (siehe oben) steht, dass alle Gefährten des Herrn Ihn in Goloka durch das Chanten des viersilbigen Gauranga Mantras verehren. Der innigste Wunsch eines jeden Acharyas ist es, das Chanten des Gauranga Mantrarajas zusammen mit dem Mahamantra zu verbreiten, weil es der ausdrückliche Wunsch von Nityananda ist (sehai more prana re).
Die Acharyas haben in ihren Büchern dazu schon ausführliche Anweisungen gegeben. Manchmal wenden sie in der Praxis nur einige der Anweisungen aus ihren Büchern selbst an, und überlassen es aus grundloser Barmherzigkeit ihren Nachfolgern, die anderen umzusetzen. Aber alle Richtlinien kann man in ihren Büchern und Anweisungen finden. Ein Acharya, welcher ein ewiger Gefährte von Gauranga ist, mag durch seine grundlose Barmherzigkeit sogar den gefallensten Menschen die Fähigkeit verleihen, direkt das Mahamantra zu chanten. Aber für seine Nachfolger sind seine Anweisungen wichtiger, als was er selbst getan hat, weil wir seine Tätigkeiten nicht nachahmen können. Und Srila Prabhupada hat in der Erläuterung zum Caitanya Caritamrita Adi-Lila 8.31 ausdrücklich festgehalten, dass ein spiritueller Neuling sich nicht direkt dem Chanten des Hare Krischna Mahamantras widmen soll, sondern zuerst Zuflucht beim regelmässigen Chanten der Namen von Nityananda und Gauranga nehmen soll.
Und das regelmässige Chanten vom Pancha-Tattva-Mantra auf der Gebetskette wird von Srila Prabhupada nicht empfohlen:
“Welcher schurkische Sannyasi hat empfohlen, das Pancha-Tattva-Mantra auf der Gebetskette zu chanten? Sende mir zuerst seinen Namen.” (Brief an Govardhan, Juhu, Bombay, 18.November 1973)
Was sollen also die Neulinge gemäss den obengenannten Zitaten tun? Srila Prabhupada zufolge sollen sie sich nicht dem Chanten vom Hare Krischna Mahamantra widmen, sondern stattdessen oft und regelmässig die Namen von Nitai-Gaura chanten, aber sie können das Pancha-Tattva-Mantra nicht auf der Gebetskette chanten. Wie sollen sie jemals die Stufe der Neulinge verlassen können, wenn sie überhaupt nicht mit Chanten anfangen? Darum wird sie das Chanten der Nityananda- und Gauranga-Mantrarajas auf der Gebetskette (was von Srila Prabhupada niemals verboten wurde, wie er es aber für das Pancha-Tattva-Mantra tat) befähigen, sich auf die Stufe des Chantens vom Hare Krischna Mahamantra zu erheben. Dieses regelmässige Chanten der zwei Mantras ist die direkte logische Schlussfolgerung aus Srila Prabhupadas Erläuterung im CC Adi-Lila 8.31, wenn man die Tatsache in Betracht zieht, dass Prabhupada nicht empfohlen hatte, das Pancha-Tattva-Mantra regelmässig auf der Gebetskette zu chanten. Das einmalige Chanten des Pancha-Tattva-Mantras vor jeder Runde und das dreimalige Chanten vor dem Kirtan kann man nicht als oft und regelmässig für das Chanten der Namen von Nityananda und Gauranga bezeichnen (wie Prabhupada es verlangt hatte) und auch nicht als “karite karite” (heisst soviel wie “wiederholt tun”, so verlangt von Srila Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakur).
Die Anweisung von Nityananda ist das Leben und die Seele aller Acharyas, einschliesslich von Srila Prabhupada. Wenn jemand behauptet, dass Srila Prabhupada nicht will, dass wir den Namen Gauranga chanten, begeht er das grösste Vergehen gegen Prabhupada, indem er sagt Srila Prabhupada möchte etwas gegen den Willen von Nityananda.
Ich würde sogar sagen, dass es das Herz von Srila Prabhupada überaus erfreut, und der grösste Dienst zu ihm und allen Acharyas (wie Narottama das Thakura, welcher sagte, dass er der Sklave desjenigen wird, welcher Gauranga chantet) und Nityananda ist, wenn wir andrere dazu ermutigen, Gaurangas Name regelmässig zu chanten. Dies wird auch in Srila Prabhupadas Lied, welches er auf der Jaladuta verfasst hat, und seinen direkten Äusserungen im Caitanya-Caritamrita deutlich.
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2. Die höchste Herrlichkeit der Namen Nityananda und Gauranga (27.1)
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(27) SRILA SUKADEVA GOSWAMI CHANTET IN NAVADVIPA IMMERZU GAURANGA
Gaura Parshada Vara Shrila Jagadananda Pandita beschreibt im Prema Vivarta:
“Eines Tages, als er völlig versunken in Seine Spiele war, betrat mein Herr Gauranga den dichten Wald am Ufer des Flusses Alakananda Ganga. Srila Gadadhara Pandita und ich standen schnell auf und folgtem Ihm nach. Ein prächtiger Papagei sass auf einem duftenden Bakula-Baum und beobachtete uns. Der Papagei war niemand anderes als Srila Sukadeva Goswami, der Sohn von Srila Vyasadeva, welcher es sich so sehr wünscht, in Navadvipa zu wohnen.
Gauranga sah den Papagei, und in dem er ihn einfing, sagte Er: “Du bist Vyasadevas Sohn, also solltest du über die Herrlichkeit von Sri Sri Radha Krischna singen und unsere Glückseligkeit vermehren.” Der Papagei beachtete die Worte des Herrn nicht und sang stattdessen: “Gaurahari! Gauranga!” Der Herr täuschte Zorn vor und schleuderte den Papagei weg.
Aber der Papagei chantete weiterhin “Gauranga! Gauranga!” und fing auch noch zu tanzen an. Wir konnten durch Sukas Chanten von Gaurangas Name auf der Stelle Ströme göttlicher Liebe fühlen. Gauranga sagte abermals: “Oh Suka, dies ist Vrindavana! Chante und singe die göttlichen Namen von Radha Krischna, so laut, dass es jederman hören kann.”
Der Papagei Suka erwiderte: “Vrindavana hat sich jetzt in Navadvipa verwandelt und ich sehe Radha Krischna in der Form von Gauranga.”
ami suka ei vane gauranga-nama gai, tumi mora krishna radha ei gadai
Sri Sukadeva Goswami in der Form des Papageis sagte zu Gauranga: “Ich bin Sukadeva und werde nur Deinen Namen im Wald von Navadvipa chanten, weil Du Krischna Selbst bist und Gadadhara, der dich begleitet, ist Srimati Radharani Selbst.”
“Da Gadei-Gauranga die Herren meiner Seele sind, kann ich gar keinen anderen Namen chanten.”
Gauranga (obwohl er innerlich sehr zufrieden war, aber da er in diesem Parakata-Lila die Rolle eines Gottgeweihten spielte) sagte: “Ich bin der Verehrer von Radha-Krischna, also schmerzt es mich wenn ich einen anderen Namen höre.” Und so kehrte der Herr Gauranga, Gadadhara an der Hand haltend, zurück nach Mayapura.
Srila Sukadeva Goswami sagte dem Herrn immer wieder, ja schrie sogar: “Du kannst chanten und singen was immer Du willst, aber mein immerwährender Bhajan wird das ununterbrochene Chanten Deines Namens Gauranga sein. Ich kann gar nicht anders.”
Kommentar von BR Sadhu Swami Gaurangapada:
Manchmal sagen einige spirituelle Anfänger ohne grosses Wissen, dass Gauranga wütend und unzufrieden wird, wenn man Seinen Namen chantet, weil Seine Rolle die eines Gottgeweihten ist. Aber wenn dem wirklich so wäre, dann hätte er nicht jedermann angewiesen, im Kali-Zeitalter Seinen Namen zu chanten und Ihn zu verehren und hätte nicht die Gebete und Verehrung aller Seiner fortgeschrittenen Gottgeweihten während dem Mahaprakasha Lila in Shivasa Angana angenommen, wie es im Sri Caitanya Bhagavata beschrieben wird. Er hätte Seine vier-, sechs- und acht-armige Form und die universelle Form den verschiedenen Gottgeweihten in Navadvipa und Jagannath Puri nie gezeigt. Er hätte nicht vorhergesagt, dass Sein eigener Name (mora Naam) Gauranga, Nityananda u.s.w. sich auf der ganzen Welt, in jedem Dorf und jeder Stadt, in jedem Land verbreiten wird. Auch hätten es uns die Schriften ausdrücklich untersagt, die Namen von Nityananda und Gauranga zu chanten, wenn es wirklich gegen den Willen des Herrn wäre. Aber stattdessen können wir sehen, dass alle Schriften uns mit Nachdruch empfehlen, die Nityananda- und Gauranga-Mantrarajas zu chanten.
In diesem Spiel können wir erkennen, dass Srila Sukadeva Goswami weiss, dass Gauranga innerlich sehr zufrieden ist, wenn man Seinen Namen chantet, welcher ja nicht verschieden vom Namen Radha-Krischnas ist. Also chantet er einfach weiter, obwohl ihm der Herr Selbst gesagt hat, er solle damit aufhören. Wenn Gauranga in diese materielle Welt hinabsteigt, dann nimmt Er in Seinem Prakata-Lila in erster Linie die Rolle Seines eigenen Gottgeweihten an. Also empfiehlt Er an vielen Orten nicht direkt das Chanten Seiner eigenen Namen, weil Er das in der Rolle eines Gottgeweihten nicht tun kann. Aber Seine vertrauten Gottgeweihten wie Nityananda, Advaita Acharya, Srila Sukadeva Goswami und alle Acharyas haben alle Lebewesen angewiesen, den heiligen Namen von Gauranga zu chanten, weil sie nicht an diese Regel gebunden sind, die für den Herrn gilt, wie Sein eigener Gottgeweihter zu handeln. Und sie wollen wirklich den bedingten Seelen die grösstmögliche Barmherzigkeit geben, indem sie ihnen den Namen Gauranga lehren. Deshalb werden manchmal die Gefährten des Hernn als barmherziger als Gauranga Selbst angesehen. Jaya Gauranga Bhakta Vrinda!!!
Gauranga wurde auch äusserlich wütend als Nityananda, anstatt das Hare Krischna Mahamantra, wie Er ihn angewiesen hatte, den heiligen Namen von Gauranga zum Volk von Bengalen predigte; ebenfalls als Srila Advaita Acharya beschloss, mit allen Gottgeweihten einen Tag lang nur den Namen von Gauranga zu chanten.
Aber die grossen Gottgeweihten wussten, dass der Herr innerlich sehr zufrieden ist, wenn man Seinen Namen chantet, und so fuhren sie einfach weiter, sogar gegen die Anweisung des Herrn. Sie verärgerten den Herrn damit nicht wirklich, sondern sie erfreuten Ihn innerlich umso mehr. Und deshalb haben sie das Chanten und Predigen der Namen von Nityananda und Gauranga noch erhöht.
(27) SRILA SUKADEVA GOSWAMI CHANTET IN NAVADVIPA IMMERZU GAURANGA
Gaura Parshada Vara Shrila Jagadananda Pandita beschreibt im Prema Vivarta:
“Eines Tages, als er völlig versunken in Seine Spiele war, betrat mein Herr Gauranga den dichten Wald am Ufer des Flusses Alakananda Ganga. Srila Gadadhara Pandita und ich standen schnell auf und folgtem Ihm nach. Ein prächtiger Papagei sass auf einem duftenden Bakula-Baum und beobachtete uns. Der Papagei war niemand anderes als Srila Sukadeva Goswami, der Sohn von Srila Vyasadeva, welcher es sich so sehr wünscht, in Navadvipa zu wohnen.
Gauranga sah den Papagei, und in dem er ihn einfing, sagte Er: “Du bist Vyasadevas Sohn, also solltest du über die Herrlichkeit von Sri Sri Radha Krischna singen und unsere Glückseligkeit vermehren.” Der Papagei beachtete die Worte des Herrn nicht und sang stattdessen: “Gaurahari! Gauranga!” Der Herr täuschte Zorn vor und schleuderte den Papagei weg.
Aber der Papagei chantete weiterhin “Gauranga! Gauranga!” und fing auch noch zu tanzen an. Wir konnten durch Sukas Chanten von Gaurangas Name auf der Stelle Ströme göttlicher Liebe fühlen. Gauranga sagte abermals: “Oh Suka, dies ist Vrindavana! Chante und singe die göttlichen Namen von Radha Krischna, so laut, dass es jederman hören kann.”
Der Papagei Suka erwiderte: “Vrindavana hat sich jetzt in Navadvipa verwandelt und ich sehe Radha Krischna in der Form von Gauranga.”
ami suka ei vane gauranga-nama gai, tumi mora krishna radha ei gadai
Sri Sukadeva Goswami in der Form des Papageis sagte zu Gauranga: “Ich bin Sukadeva und werde nur Deinen Namen im Wald von Navadvipa chanten, weil Du Krischna Selbst bist und Gadadhara, der dich begleitet, ist Srimati Radharani Selbst.”
“Da Gadei-Gauranga die Herren meiner Seele sind, kann ich gar keinen anderen Namen chanten.”
Gauranga (obwohl er innerlich sehr zufrieden war, aber da er in diesem Parakata-Lila die Rolle eines Gottgeweihten spielte) sagte: “Ich bin der Verehrer von Radha-Krischna, also schmerzt es mich wenn ich einen anderen Namen höre.” Und so kehrte der Herr Gauranga, Gadadhara an der Hand haltend, zurück nach Mayapura.
Srila Sukadeva Goswami sagte dem Herrn immer wieder, ja schrie sogar: “Du kannst chanten und singen was immer Du willst, aber mein immerwährender Bhajan wird das ununterbrochene Chanten Deines Namens Gauranga sein. Ich kann gar nicht anders.”
Kommentar von BR Sadhu Swami Gaurangapada:
Manchmal sagen einige spirituelle Anfänger ohne grosses Wissen, dass Gauranga wütend und unzufrieden wird, wenn man Seinen Namen chantet, weil Seine Rolle die eines Gottgeweihten ist. Aber wenn dem wirklich so wäre, dann hätte er nicht jedermann angewiesen, im Kali-Zeitalter Seinen Namen zu chanten und Ihn zu verehren und hätte nicht die Gebete und Verehrung aller Seiner fortgeschrittenen Gottgeweihten während dem Mahaprakasha Lila in Shivasa Angana angenommen, wie es im Sri Caitanya Bhagavata beschrieben wird. Er hätte Seine vier-, sechs- und acht-armige Form und die universelle Form den verschiedenen Gottgeweihten in Navadvipa und Jagannath Puri nie gezeigt. Er hätte nicht vorhergesagt, dass Sein eigener Name (mora Naam) Gauranga, Nityananda u.s.w. sich auf der ganzen Welt, in jedem Dorf und jeder Stadt, in jedem Land verbreiten wird. Auch hätten es uns die Schriften ausdrücklich untersagt, die Namen von Nityananda und Gauranga zu chanten, wenn es wirklich gegen den Willen des Herrn wäre. Aber stattdessen können wir sehen, dass alle Schriften uns mit Nachdruch empfehlen, die Nityananda- und Gauranga-Mantrarajas zu chanten.
In diesem Spiel können wir erkennen, dass Srila Sukadeva Goswami weiss, dass Gauranga innerlich sehr zufrieden ist, wenn man Seinen Namen chantet, welcher ja nicht verschieden vom Namen Radha-Krischnas ist. Also chantet er einfach weiter, obwohl ihm der Herr Selbst gesagt hat, er solle damit aufhören. Wenn Gauranga in diese materielle Welt hinabsteigt, dann nimmt Er in Seinem Prakata-Lila in erster Linie die Rolle Seines eigenen Gottgeweihten an. Also empfiehlt Er an vielen Orten nicht direkt das Chanten Seiner eigenen Namen, weil Er das in der Rolle eines Gottgeweihten nicht tun kann. Aber Seine vertrauten Gottgeweihten wie Nityananda, Advaita Acharya, Srila Sukadeva Goswami und alle Acharyas haben alle Lebewesen angewiesen, den heiligen Namen von Gauranga zu chanten, weil sie nicht an diese Regel gebunden sind, die für den Herrn gilt, wie Sein eigener Gottgeweihter zu handeln. Und sie wollen wirklich den bedingten Seelen die grösstmögliche Barmherzigkeit geben, indem sie ihnen den Namen Gauranga lehren. Deshalb werden manchmal die Gefährten des Hernn als barmherziger als Gauranga Selbst angesehen. Jaya Gauranga Bhakta Vrinda!!!
Gauranga wurde auch äusserlich wütend als Nityananda, anstatt das Hare Krischna Mahamantra, wie Er ihn angewiesen hatte, den heiligen Namen von Gauranga zum Volk von Bengalen predigte; ebenfalls als Srila Advaita Acharya beschloss, mit allen Gottgeweihten einen Tag lang nur den Namen von Gauranga zu chanten.
Aber die grossen Gottgeweihten wussten, dass der Herr innerlich sehr zufrieden ist, wenn man Seinen Namen chantet, und so fuhren sie einfach weiter, sogar gegen die Anweisung des Herrn. Sie verärgerten den Herrn damit nicht wirklich, sondern sie erfreuten Ihn innerlich umso mehr. Und deshalb haben sie das Chanten und Predigen der Namen von Nityananda und Gauranga noch erhöht.
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