Dienstag, 2. Dezember 2014

Sektierertum im spirituellen Leben, Teil 5


Ein Acharya wie Srila Prabhupada ist ein Jagadguru (universeller Meister), wie eine Sonne. Eine Sonne ist nie indisch, amerikanisch, chinesisch usw. Jeder kann sich in jedem Land im Sonnenlicht baden. Genauso kann jeder die Anweisungen und Predigen des Acharyas befolgen, um ihm und den Herrschaften Sri Sri Nityananda-Gauranga zu gefallen, und zwar überall auf der Welt, egal ob innerhalb der Gesellschaft, welche vom Acharya gegründet wurde, oder ausserhalb der Mauern dieser Gesellschaft oder in einer anderen Organisation. Die äusserliche Zugehörigkeit einer Person zu einer bestimmten Organisation hat überhaupt nichts damit zu tun, wie sie die Lehren und Anweisungen des erhabenen Acharyas praktisch umsetzt. Wie kann man nur versuchen, die Lehren eines Acharyas für die nächsten Zehntausend Jahre nur auf eine einzige Institution zu beschränken? Sind zum Beispiel die Lehren von Srila Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakur Prabhupada und dem siebten Goswami Srila Saccidananda Bhaktivinod Thakur nur auf die Gaudiya Math beschränkt? Nein, alle Gottgeweihten auf der ganzen Welt können diese hören, predigen und in ihren Leben umsetzen. Dasselbe gilt für Srila Prabhupadas Lehren.
Einige behaupten, man könne Srila Prabhupada nicht ausserhalb der ISKCON-Institution gefallen. Das ist dasselbe, wie wenn man sagen würde, dass man das Sonnenlicht nicht sehen kann, wenn man ein bestimmtes Land verlässt. Es ist auch wie wenn man sagt, dass keiner der Gottgeweihten von ISKCON Srila Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakur Prabhupad zufriedenstellen kann, weil sie in einer anderen Institution als der Gaudiya Math sind, derjenigen Institution, welche er ursprünglich gegründet hatte und von welcher er auch sagte, dass niemand sie verlassen soll. Wir wissen, dass dies nicht stimmt. Alle Gottgeweihten können die vorangegangenen Acharyas zufriedenstellen, indem sie ernsthaft ihren Lehren folgen, auch wenn sie in einer anderen oder gar keiner Institution sind.

Tatsächlich ist der wahre Geist des Acharyas dort, wo ein Gottgeweihter ernsthaft versucht, die Lehren des Acharyas zu befolgen und umzusetzen, egal ob innerhalb oder ausserhalb der Mauern einer Institution. Manchmal kann eine Person äusserlich innerhalb der vier Wände der vom Acharya gegründeten Institution sein, aber wenn man von den Anweisungen des Acharyas, der Meister, der Heiligen und der Schriften abweicht, kann man eigentlich gar nicht innerhalb der reinen Vaishnava-Gesellschaft sein, so wie das der Acharya vorgesehen hat. Das ist, was mit Krischna- oder Gauranga-Bewusstsein gemeint ist. Mauern können kein Bewusstsein haben, es befindet sich in den Herzen der Gottgeweihten. Die Treue gegenüber den Lehren eines Acharyas hat nichts mit Sekte oder Institution zu tun. 


 


Dienstag, 18. November 2014

Sektierertum im spirituellen Leben, Teil 4


Gemäss Srila Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakur Prabhupada haben keine äusserlichen Einrichtungen, Gesellschaften und Institutionen in dieser Welt für immer Bestand, tasächlich bestehen sie meistens nur während der Jahre, in denen der Begründer persönlich auf diesem Planeten anwesend ist oder einige Jahre oder Jahrzehnte darüber hinaus. Aber das Gauranga-Krischna-Bewusstsein ist nicht so, weil es die ewige Religion und Aufgabe der Seele in Beziehung zum Herrn Gauranga-Krischna ist, die verschiedenen Gesellschaften des Gauranga-Krischna-Bewusstseins mögen entstehen und vergehen, aber es wird für immer bleiben und über die nächsten zehntausend Jahre triumphieren.

ISKCON wurde von Srila Prabhupada auch als einen Teil der echten Gaudiya Math aufgebaut, weil Srila Prabhupada versucht hat, die Anweisungen seines spirituellen Meisters Srila Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakur Prabhupada zu befolgen, indem er die Gaudiya Math verliess und ISKCON gründete. Kann man sagen, weil der Name von ISKCON verschieden ist von Gaudiya Math, welche sein Guru ursprünglich gegründet hat, dass Srila Prabhupada seinen spirituellen Meister verlassen hat? Nein, denn das wäre das grösste Vergehen, weil alle Anstrengungen von Srila Prabhupada nur dazu dienten, seinem spirituellen Meister Srila Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakur Prabhupada zu gefallen.

Wir haben alle unsere Nachfolger und Gottgeweihten angewiesen, zu versuchen, mit allen Gaudiya Vaishnava-Institutionen so gut wie möglich zu kooperieren, wenn diese den Vorgang des regelmässigen Chantens der Nityananda und Gauranga Mantrarajas zusammen mit dem Hare Krischna Mahamantra akzeptieren. Wir haben von unseren Gottgeweihten verlangt, niemals die Predigeranstrengungen irgendeiner Vaishnava-Institution oder einzelnen Vaishnava-Gottgeweihten öffentlich oder privat herabzuwürdigen. Auch sind wir nicht daran interessiert, nur die Anzahl unserer Nachfolger zu erhöhen, und unsere Geweihten können frei alle Tempel besuchen und mit den Gottgeweihten und Gurus aller Vaishnava-Institutionen Gemeinschaft pflegen, solange es dort keine Herabwürdigung des erhabenen Vorgangs des Chantens der Nityananda und Gauranga Mantrarajas zusammen mit dem Hare Krischna Mahamantra gibt. Sogar wenn ein uneingeweihter Schüler, welcher von uns angeleitet wurde, wünscht, Einweihung von einem anderen ermächtigten spirituellen Meister in einer anderen anerkannten Gaudiya-Vaishnava-Institution anzunehmen, kann er das gerne tun.


Montag, 3. November 2014

Sektierertum im spirituellen Leben, Teil 3


„Ein Sannyasi sollte eine Institution haben, die dazu dient, das Krischnabewusstsein zu predigen.“ Srila Prabhupada, SB 7.13.34

“Deshalb können, in der Linie vom Herrn Caitanya, sogar die Sannyasins überall über das Krischnabewusstsein reden, und wenn jemand wirklich geneigt ist, ein Schüler zu werden, wird ihn der Sannyasi immer annehmen. Der Punkt ist, das der Vorgang des Krischnabewusstseins ohne die Zunahme an Schülern nicht verbreitet wird.” (Srila Prabhupada im Nektar der Hingabe, Kap 7)

“Die Vorstellung einer durchdacht organisierten Kirche, bedeutet das Ende einer lebendigen spirituellen Bewegung. Die grossen kirlichen Institutionen sind wie Deiche und Dämme, welchen den Strom aufhalten, welcher von so etwas aber nicht aufgehalten werden kann. Sie bezeichnen tatsächlich der Wunsch einer Masse, eine spirituelle Bewegung zu ihrem eigenen Zweck auszunutzen. Ebenso zeigen sie unmissverständlich das Ende der absoluten und bedingungslosen Führung des qualifizierten spirituellen Meisters an. Die Menschen dieser Welt kennen vorsorgliche Systeme, aber sie können keine Vorstellung vom ungeschützten positiven ewigen Leben haben. Ebenso kann es im herkömmlichen Sinne keine irdische Erfindung zum immerwährenden, ewigen Schutz des Lebens auf der weltlichen Ebene geben.” (Srila Bhaktisiddhanta Saraswati Thakur, Harmonist 29.7)



Sonntag, 19. Oktober 2014

Sektierertum im spirituellen Leben, Teil 2


Srila Prabhupada schreibt: „ Es gibt so viele Gesellschaften und Verbindungen reiner Gottgeweihter, und wenn jemand, auch nur mit geringem Glauben, anfängt, Gemeinschaft mit solchen Gesellschaften zu pflegen, wird sein Fortschritt hin zu reinem hingebungsvollem Dienst rasch erfolgen.“ (Nektar der Hingabe, Kapitel 19, Seite 41)

Kommentar von Bhakti Ratna Swami Gaurangapada:
Wenn Srila Prabhupada selbst festhält, dass es viele Gesellschaften und Vereinigungen reiner Gottgeweihter gibt, und nicht nur eine, und er selbst empfiehlt, Gemeinschaft mit ihnen zu pflegen, um raschen spirituellen Fortschritt zu machen, dann erwartet man von seinen Nachfolgern auch, dass sie diese Gesellschaften und Gottgeweihten ausserhalb ihrer Gruppierung respektieren, um diese Worte von Srila Prabhupada zu beachten.

Srila Prabhupada: 
„Krischnadas Kaviraja Goswami respektiert alle Prediger der Bewegung von Sri Chaitanya Mahaprabhu gleichermassen, und sie werden mit Zweigen an einem Baum verglichen. ISKCON ist einer dieser Zweige.“ (Chaitanya Caritamrita, Adi-lila 10.7, Erläuterung)


Kommentar von BR Swami Gaurangapada:
Wenn Srila Prabhupada festhält, dass ISKCON einer der Zweige vom Gauranga-Baum ist, bedeutet das, dass es auch viele andere Zweige gibt. Und jeder Zweig muss den anderen respektieren, da jeder ein Teil des Körpers vom Herrn Gauranga ist.

Bhaktivinod Thakur im Krischna Samhita 8.22:

sampradaya-virodho 'yam davanalo vicintyate

„Das elfte Hinderniss für die Vaishnavas ist das Sektierertum, welches die Form eines Waldbrandes annimmt. Wegen diesem Sektierertum kann man niemand ausserhalb der eigenen Gruppierung als Vaishnava anerkennen, und als Folge davon hat man viele Probleme, einen spirituellen Meister zu finden und mit ernsthaften Gottgeweihten Gemeinschaft zu pflegen. Deshalb ist das Löschen des Waldbrandes, indem man diese Denkweise aufgibt, äusserst wichtig.“
 
Bhaktivinod Thakur: „Guppengeist - dieser grosse Feind der Wahrheit - wird immer die Anstrengung des Suchenden, die Wahrheit in den religiösen Schriften seines Landes zu finden, vereiteln, und wird ihn dazu bringen, zu glauben, dass die absolute Wahrheit nirgendwo ausser in seinem alten religiösen Buch zu finden sei.“


 


Samstag, 4. Oktober 2014

Sektierertum im spirituellen Leben


Frage: Was ist Deine Sicht vom institutionalisierten Sektierertum im spirituellen Leben?
 
Antwort von BR Sadhu Swami Gaurangapada:

“Meine ständige Anweisung und demütige Bitte an alle meine Schüler und Gottgeweihten ist, niemals auf irgendeine Weise eine Vaishnava-Organisation oder einen Vaishnava zu kritisieren oder herabzuwürdigen, sei es öffentlich oder privat. Versucht über diese sektiererischen Gesellschafts-Probleme so wenig wie möglich zu diskutieren, am besten überhaupt nicht. Bitte seht immer die guten Eigenschaften in anderen Vaishnava-Institutionen und ihren Gottgeweihten und verherrlicht ihre guten Qualitäten. Bitte seht euren eigenen spirituellen Meister nie als etwas Besseres an, als irgendeinen anderen gegenwärtigen Guru oder Acharya. Bitte denkt nicht, dass es ausserhalb eurer Gruppierung keine fortgeschrittenen und qualifizierten Vaishnavas gibt. All dies sind gefährliche Hindernisse auf dem Bhakti-Pfad und werden die zarte Pflanze der Hingabe (bhakti-lata-bija) zerstören. Wenn du etwas falsches in anderen Gottgeweihten siehst, kritisiere nicht hinter dem Rücken dieses Gottgeweihten oder der Gruppierung, weil solche Kritik nutzlos und gefährlich ist. Du kannst diesen Gottgeweihten oder die Gruppe ansprechen und demütig auf den Fehler hinweisen, falls dies möglich ist, ansonsten überlasse es dem spirituellen Meister und Ihren Herrschaften Nityananda und Gauranga, diesen Fehler zu korrigieren. Bitte fahre mit deinem eigenen hingebungsvollen Dienst fort. Diejenigen zu kritisieren, welchen wir nicht helfen können, ist wie wenn man in die Luft spuckt. Die Folge davon ist, dass alles herunterkommt und auf uns selbst zurückfällt und uns beschmutzt. Deshalb vermeidet dies um jeden Preis.”

Bevor wir diese Diskussion über Sektierertum im spirituellen Leben beginnen, wollen wir festhalten, dass wir das grossartige Predigen in dieser Welt von den verschiedenen Gaudiya Vaishnava-Institutionen wie ISKCON, den verschiedenen Gaudiya Maths usw, vollständig anerkennen und von ganzem Herzen schätzen. Dieses Predigen schafft sicherlich eine glücksverheissende Atmosphäre in dieser Welt. Dieser Artikel ist eine philosophische Sicht vom Sektierertum und nicht gegen irgendeine Institution oder einen Gottgeweihten gerichtet.

Auch möchte ich klar festhalten, dass ich persönlich keine Institution oder institutionalisierte Besitztümer oder Fonds verwalte und nicht im entferntesten daran interessiert bin, dies zu tun. Ich bin auch nicht der Gründer oder ein offizielles Mitglied irgendeiner Institution oder Organisation. Ich habe meinen eigenen persönlichen Bhajan Ashram in Sri Puri Dham und schreibe, chante, veröffetliche und verrichte Predigerdienste. Gauranga Dharma oder Gauranga-Krischna-Bewusstsein ist die ewige Eigenschaft und Bestimmung der Seele und keine Institution. Schüler und Gottgeweihte können wohltätige Organisationen gründen, Besitz und Vermögen haben, aber ich werde keine direkte Verbindung mit der Verwaltung, dem Besitz und dem Vermögen solcher Institutionen haben. Ich werde solchen Institutionen von aussen meine volle spirituelle Unterstützung geben, wenn sie zum Zweck der Verbreitung der reinen heiligen Namen und Spiele von Nityananda, Gauranga und Krischna sind, aber es wird mein vorrangiger Dienst bleiben, spirituelle Literatur und Tonaufnahmen beizusteuern, um die heiligen Namen zu predigen.



Samstag, 20. September 2014

Srila Prabhupada über Buchverteilung, Teil 3


Ansprache in Los Angeles am 20. Juni 1975:

Ich selbst habe keine Qualifikationen, ich habe nur versucht, meinen spirituellen Meister zufriedenzustellen. Das ist alles. Mein Guru sagte: “Wenn du zu Geld kommst, dann drucke Bücher.”
Es gab da ein persönliches Treffen, ein Gespräch, einige meiner wichtigsten Gottbrüder waren auch da. Das ganze war in Radha-Kund. Da sprach mein verehrter spiritueller Meister zu mir: “Seit wir diesen marmornen Bagh Bazaar Tempel haben, gibt es so viel Zwietracht, und jeder denkt: Wer wird in diesem Zimmer wohnen, und wer in jenem? Deshalb möchte ich diesen Tempel und den Marmor verkaufen, und einige Bücher drucken.” Ja, so habe ich das aus seinem Munde gehört, dass er von Büchern sehr begeistert ist. Und er hat mir selbst persönlich gesagt: “Wenn du zu Geld kommst, dann drucke Bücher.” Deshalb frage ich mit Nachdruck: “Wo sind die Bücher? Wo sind die Bücher? Wo sind die Bücher?” Bitte helft mir. Das ist mein Wunsch: Druckt so viele Bücher in so vielen Sprachen wie möglich, und verteilt sie auf der ganzen Welt. Dann wird sich das Krischna-Bewusstsein automatisch verbereiten.


Brief an Ajita, Bombay, 7.April 1974:
Schliesslich ist es meine erste Pflicht, Bücher über das Krischna-Bewusstsein zu veröffentlichen.


Brief an Bhagavan Vrindavan, 5. November 1972:
Drucke auf jeden Fall Bücher, verteile sie überall, das wird das beste Predigen sein. Was wird dein drei Minuten langes Predigen bewirken? Aber wenn sie ein Buch kaufen, könnte das ihr Leben verändern. Also mache das zu deiner wichtigen Aufgabe, unsere Bücher in französischer Sprache und anderen Sprachen zu drucken, und grossflächig zu verteilen, und das wird meinen spirituellen Meister erfreuen. Mach dir nichts draus, es braucht ein wenig Zeit, um voranzukommen, unser Vorgang ist langsam aber sicher, und wir sind überzeugt, dass wenn wir auf diese Weise fortfahren, wir eines Tages nach Hause gehen werden, zurück zu Gott.


Brief an Karandhara, Bombay, 27. September 1973:
Es erfreut mich zu sehen, dass unsere Literatur so grossflächig verteilt wird. Das war die Ursache der Zufriedenheit meines spirituellen Meisters. Er mochte es lieber, Bücher zu verteilen als Tempel zu bauen. Er hat mir persönlich geraten, Bücher zu drucken, falls ich etwas Geld habe.


Brief an Srutadeva, Mayapur, 24. Oktober 1974:
Ich denke, es ermutigt die Gottgeweihten, welche die Bücher verteilen. Hier in Mayapur hat mein spiritueller Meister eine Zeitschrift gedruckt. Es wurde nur für einige paisa verkauft. Manchmal, wann immer ein Brahmacari nach Navadvip ging und ein paar wenige Exemplare verkauft hat, sah ich, dass mein Guru sehr zufrieden war. Auch wenn der Brahmacari kein sehr wichtiges Mitglied war, war mein Guru sehr, sehr zufrieden mit ihm. Er hat mich persönlich unterwiesen, dass Bücher wichtiger seien als grosse Tempel. In Radha Kund sagte er mir, dass es, weil wir den grossen Marmortempel in Bhag Bazaar bauten, so viele Schwierigkeiten gab. Unsere Leute waren eifersüchtig darauf, wer nun in welchem Zimmer wohnen sollte. Er dachte es wäre besser, all den Marmor wegzunehmen und zu verkaufen und Bücher zu drucken. Er hat mir das persönlich gesagt. Deshalb lege ich immer so viel Wert auf die Buchverteilung. Es ist besser als Kirtan. Es ist besser als Chanten. Natürlich sollte das Chanten nicht aufhören, aber Buchverteilung ist der beste Kirtan.


Brief an Puranjana, Honolulu, 4. May 1976:
Wenn wir uns bemühen, und er ein Buch nach Hause nimmt, wird er eines Tages verstehen, was für ein wertvolles Wissen er erhalten hat. Es ist transzendentale Literatur.


Srimad Bhagavatam Klasse zu 1.5.9-11 in Neu Vrindavan, 6. Juni 1969:
Wenn ihr Bücher schreiben wollt, dann schreibt Bücher um den Herrn zu verherrlichen.

Na yad vacas citra-padam harer yasah.


Freitag, 5. September 2014

Srila Prabhupada über Buchverteilung, Teil 2

Erläuterung zum Caitanya Caritamrita 12.8:

Srila Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakur wollte soviele Bücher wie möglich drucken und sie in der ganzen Welt verteilen. Wir haben diesbezüglich unser Bestes versucht, und wir erhalten Resultate die unsere Erwartungen übertreffen.

Die Mission von Caitanya

Der Herr Caitanya Mahaprabhu wies Seine Schüler an, Bücher über die Wissenschaft von Krischna zu schreiben, eine Aufgabe, welche diejenigen, die Ihm nachfolgen, bis zum heutigen Tag weiterhin ausführen.

Unterhaltung vom 10. April 1977 in Bombay:

Prabhupada: Ja. Ich chante. Wenn ich nicht schreibe, chante ich. Selbstverständlich gibt es Ausnahmen. Was kann man gegen dieses körperliche Hinderniss tun? Ansonsten chante ich, oder ich lese Bücher, oder ich schreibe Bücher.

Brief an Upendra, Los Angeles, 6. August 1970:

Diese Dinge sind zu sehr eine ärgerliche Ablenkung für mich, ich möchte nur Zeit finden, Bücher zu schreiben, um damit meinen spiritueller Meister zufrieden zu stellen.

Srimad Bhagavatam, 8.1, Zusammenfassung:

Ich versuche ohne Unterlass Bücher zu veröffentlichen, wie es mein spiritueller Meister vorgeschlagen hat … Weder bin ich ein grosser Gelehrter noch ein grosser Gottgeweihter; ich bin nur ein demütiger Diener meines spirituellen Meisters, und ich versuche ihn durch das Veröffentlichen dieser Bücher so gut ich kann zu erfreuen, mit der Unterstützung meiner Schüler in Amerika.

Erläuterung zum Srimad Bhagavatam 10.2.31:

Deshalb ist es die Pflicht des Acharyas, Bücher zu veröffentlichen, welche den zukünftigen Interessenten helfen, die Praktik des Dienstes anzunehmen und fähig zu werden, durch Gottes Gnade zurück nach Hause zu Gott zu gelangen.

Prabhupada am 21 Februar 1976 in Mayapur in einem Vortrag zum Erscheinungstag von Srila Bhaktisiddhanta Sarasvati Gosvami Prabhupada:

Er (Srila Bhaktisiddhanta) fuhr fort dass “es keine Notwendigkeit gibt, viele Tempel zu errichten. Lieber veröffentlichen wir ein paar Bücher.” So hat er das gesagt. Er sagte: “Wir haben diese unsere Gaudiya Math in Ultadanga angefangen. Die Miete war sehr gering, und wenn wir 2 bis 250 Rupien auftreiben konnten, war das sehr gut und es ging weiter. Aber seit dieser J.V. Datta uns diesen Marmorstein Thakurabari gegeben hat, hat der Wettkampf zwischen den Schülern zugenommen, und deshalb mag ich es nicht mehr. Lieber würde ich den Marmor herausnehmen, verkaufen, und einige Bücher veröffentlichen.” Diesen Punkt habe ich aufgegriffen, und er hat mich auch speziell angewiesen, dass “wenn du zu Geld kommst, versuche Bücher zu veröffentlichen”. Durch seine Segnung wurde es mit eurer Mitarbeit zum Erfolg. Jetzt werden unsere Bücher auf der ganzen Welt verkauft, und es ist ein sehr zufriedenstellender Verkauf. Deshalb versucht euch an diesem speziellen Tag des Erscheinens von Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakur an seine Worte zu erinnern, dass er wollte, dass viele Bücher über unsere Philosophie veröffentlicht werden, und dass sie speziell der englischsprachigen Bevölkerung zugänglich gemacht werden, weil Englisch jetzt die Weltsprache ist. Wir reisen in der ganzen Welt umher. Überall sprechen wir Englisch und es wird fast überall verstanden. Also verlange ich von meinen Schülern, die mit mir zusammenarbeiten, an diesem besonderen Tag des Erscheinens von Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakur, ausdrücklich, zu versuchen, möglichst viele Bücher herauszugeben und auf der ganzen Welt zu verteilen. Dies wird sowohl Caitanya Mahaprabhu wie auch Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakur gefallen. Ich danke euch vielmals.