Montag, 19. Januar 2009

5. Srila Prabhupadas Briefe und Kommentare (4)

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Srila Prabhupada im Krischnabuch, Kapitel 20, Beschreibung des Herbsts:

“Srila Narrottama dasa Thakura betet um Gemeinschaft mit einem Haushälter oder einem Mann im Lebensstand der Entsagung, welcher im liebevollen, transzendentalen Dienst zum Herrn beschäftigt ist, und immerzu den heiligen Namen vom Herrn Caitanya ruft.”

Kommentar von BR Sadhu Swami Gaurangapada:

Wenn jemand die Anweisung von Srila Prabhupada im Krischnabuch befolgt, dann wird sein Leben vollkommen und erhaben sein. Diese Anweisung ist, immerzu den Namen Gaurangas zu chanten, voller Gefühl und Hingabe. Der Name von Gauranga kann beim Chanten auf der Gebetskette und auch im Kirtan gerufen werden. Tatsächlich stellt Srila Bhaktivinoda Thakura im Hari-nama-chintamani fest, dass ein gewisser Anteil unseres täglichen Chantens im Kirtan erfolgen soll, um allen unseren Sinnen einen besonderen Wohlgeschmack und spirituellen Segen zu geben. Man kann die Namen sogar während des Kirtans zählen.

Srila Prabhupada im Srimad Bhagavatam, Erläuterung zu 1.5.16:

“Der fortgeschrittene Gottgeweihte kann neue Wege und Mittel entdecken, um Nicht-Gottgeweihte zu bekehren, je nach Zeit und Umständen. Hingebungsvoller Dienst ist eine dynamische Tätigkeit, und der fortgeschrittene Gottgeweihte kann nützliche Mittel finden, um ihn in die abgestumpften Hirne der materialistischen Bevölkerung einzuimpfen. Solche transzendentale Tätigkeiten der Gottgeweihten im Dienste des Herrn können einen neuen Lebenssinn in die dumme Gesellschaft der Materialisten bringen.”

Srila Prabhupada im Caitanya Caritamrita, Erläuterung zu Adi-Lila 7.31-32:

“Das ist ein wichtiger Punkt. Caitanya Mahaprabhu wollte einen Weg finden, um die Mayavadis und andere, welche nicht an der Bewegung für Krischna-Bewusstsein interessiert sind, einzufangen. Das ist das Merkmal eines Acharyas. Von einem Acharya, welcher kommt, um dem Herrn zu dienen, kann nicht erwartet werden, dass er in ein Schema passt, er muss die Wege und Mittel erst finden, durch welche das Krischna-Bewusstsein verbreitet werden kann.”

Kommentar von BR Sadhu Swami Gaurangapada:

Srila Bhaktisiddhanta Prabhupada hat das System der Gayatri-Mantra-Diksha (Brahmana Diksha) zum ersten mal in unserer Schülernachfolge eingeführt, obwohl er sie selbst nicht von seinem eigenen Guru erhalten hat. Und dies aus dem Grund, die Vergehen gegen die Gottgeweihten zu verhindern, welche von den Brahmanas begangen wurden, die sich höher ansahen als die Vaishnavas. Auf diese Art haben wir das System der Gauranga-Mantra-Diksha (Gauranama Diksha) eingeführt, als Eintritt in Gauranga Dharma und Gauranga Bhakti Yoga, durch die Inspiration und den Auftrag aller Acharyas und von Nityananda selbst, um die zehn Vergehen der Gottgeweihten und Nachfolger gegen den heiligen Namen zu beenden und ganz aufzulösen. Auf diese Weise können sie sehr schnell reine Liebe zu Krischna erlangen und die Fähigkeit erwerben, das heilige Mahamantra zu chanten. Darum ist es das Recht eines jeden Gurus, bestimmte anerkannte Mantras auszuwählen, damit der Schüler raschen spirituellen Fortschritt machen kann. Diejenigen, welche das kritisieren, begehen einfach Vergehen (Vaishnava-ninda) gegenüber den Gottgeweihten, die versuchen, die barmherzigsten Namen des Herrn - Nityananda und Gauranga - zu verbreiten. Selbstverständlich kann jeder für sich entscheiden, ob er die Nityananda- und Gauranga-Mantrarajas chanten will oder nicht, und man kann auch neutral bleiben, wenn man sie selber nicht chanten will. Aber diejenigen herabzuwürdigen und zu kritisieren, welche sie ungekünstelt chanten oder die Herrlichkeit der Nityananda- und Gauranga-Mantrarajas zusammen mit dem Hare Krischna Mahamantra verkünden, ist eine Handlungsweise, die sicherlich den spirituellen Untergang dieser unglücksseligen Person besiegelt, welche solch eine Gotteslästerung begeht.

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